Aus dem Eisenberger Gemeinderat, Sitzung vom 11. Februar 2019

//Aus dem Eisenberger Gemeinderat, Sitzung vom 11. Februar 2019

Aus dem Eisenberger Gemeinderat, Sitzung vom 11. Februar 2019

Bei der letzten Sitzung des Eisenberger Gemeinde­rats gab es zunächst zwei Stellungnahmen der Bau­leitplanung der Stadt Füssen und eine Stellung­nahme der Gemeinde Pfronten zu sichten und abzuarbeiten. Zur Aufstellung des Bebauungsplanes (BBP) Nr. 55 „Pfronten Rehbichl Nord“ gaben die Eisenberger Kommunalpolitiker keine Stellungnah­me ab und befürworteten die Planung ohne Gegen­stimme. Keine Stellungnahme gab es auch zu der Bauleitplanung der Stadt Füssen zur 31. Änderung des Flächennutzungsplanes (FNP) wegen Nicht­beeinflussung der Gemeinde Eisenberg.

Drei Baugesuche befürwortet

In Eisenberg in der Pröbstener Str. 29 steht die Erweiterung eines Wohnhauses an. Da alle Unter­schriften der Nachbarn vorhanden sind und keinerlei weiteren Auflagen bestehen, wurde der Bauantrag bei einer Enthaltung befürwortet. Die Räte stuften die Anbaupläne positiv und sehr landschaftsver­träglich ein.

In Zell muss in der Dorfstraße 4 für eine Dach­wohnung aus Gründen des Brandschutzes eine Fluchttreppe aus Stahl gebaut werden, die allerdings aus Sicht der Gemeinderäte keine Augenweide darstellt. Da das Landratsamt eine Wendeltreppe für Fluchtzwecke nicht genehmigt, wurde dieses Vor­haben mit einer Enthaltung abgesegnet.

In der Mariahilfer Straße 39 Eisenberg-Speiden soll in dem bestehenden Haus eine Wohneinheit mit einer Gaube und verlängertem Vordach eingebaut werden. Nach dem Erklären der Planung von Architekt Martin wurde dem Vorhaben mit einer Enthaltung zugestimmt.

Planung für Leerrohrverlegungen

Nun stand noch die Genehmigung einer Rechnung des Ingenieur-Büros Petz Rettenbach zur Abstim­mung. Hier handelt es sich um die Planung zur Verlegung von Leerrohren für die Hausanschlüsse zur Versorgung mit Glasfaser in der Dorftraße Zell. Die Kosten für diese Planung liegen bei 5732,- Euro. Diese Planung habe, so erklärte Bürgermeister Manfred Kössel, mit der Ausschreibung der Ge­meinde nichts zu tun und es gebe dazu keine staatliche Förderung. Sie sei aber von allergrößter Wichtigkeit, da dann die Leerrohre mit der gesamten Erneuerung der Dorfstraße in den Boden kommen und später nicht wieder aufgerissen und geflickt werden müsse. Die Telecom hält die Planung „SPEEAD. PIPE“ für tauglich und für die spätere Nutzung durch Telecom geeignet. Jakob Häfele sagte dazu: „Wir würden einen großen Fehler machen, wenn wir diese Planung jetzt ablehnen würden“. Und Gemeinderat Markus Wagner meinte zu diesem Thema: Es sei zwar ärgerlich gewesen, dass sich der Ausbau der Dorfstraße so lange verzögert habe, jetzt jedoch zeichne es sich als Vorteil ab, da somit alle Leerrohre für Glasfaser und auch die Gasanschlüsse in einem Zug eingebaut und spätere Nacharbeiten vermieden werden können. Somit wurde auch dieser Punkt einstimmig abge­segnet.

Zum Schluss unterbreitete Bürgermeister Kössel noch eine Rechnung für den Kundendienst des Loipenspurgeräts, die sich auf 2719,43 Euro beläuft. Da die Rechnung bezahlt werden muss, segnete der Gemeinderat auch diesen Punkt einstimmig ab.

Das Dorfgemeinschaftshaus wird eingeweiht

Nun ist es soweit und in Zell gibt es Anlass zum Feiern. Das neu errichtete Dorfgemeinschaftshaus ist fertig gestellt und wird am Sonntag, den 10. März feierlich eingeweiht und kann an diesem „Tag der offenen Tür“ besichtigt werden. Dazu möchte Bür­germeister Manfred Kössel mit seinem Gemeinderat alle Bürger der Gemeinde herzlich einladen. Die Segnung des Hauses wird Pfarrer Wolfgang Schna­bel vornehmen. Einleiten wird den feierlichen Akt die Musikkapelle Eisenberg, für die mit der Fer­tigstellung dieses Hauses der Traum von einem geräumigen Probelokal endlich in Erfüllung geht. Nach der Begrüßung der Ehrengäste und der Ge­meindebürger gibt es ein Ständchen der Musik­kapelle Eisenberg und der Alphornbläser. Dem folgt ein Grußwort des Bürgermeisters und von Architekt Wolfgang Martin. Weitere Grußworte folgen von Landrätin Maria Rita Zinnecker, von MdB Stephan Stracke sowie von Herrn Kreye vom Amt für Ländliche Entwicklung. Im Anschluss unterhält die Besucher die Musikkapelle und die Alphornbläser Eisenberg werden zum guten Gelingen des Festaktes beitragen. Im Anschluss an den offiziellen Teil sind alle Besucher zum gemütlichen Beisammensein geladen.

By |2019-02-12T13:19:26+00:0012. Februar 2019|Aktuelles|Kommentare deaktiviert für Aus dem Eisenberger Gemeinderat, Sitzung vom 11. Februar 2019

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Geschrieben von Albert Guggemos