Gemeinderatssitzung vom 13. März 2017

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Über mehrere Baugesuche hatte der Eisenberger Gemeinderat bei seiner Sitzung am 13. 03. zu ent­scheiden. Zunächst ging es um die Überdachung von Stell-plätzen in Speiden am Kirchplatz 4. Dafür ist eine Mauer erforderlich, die aus Sicht der Gemein­deräte den Kirchplatz nicht nachteilig beeinträchtigt. Der Gemeinderat gab dazu einstimmig sein Ja.

In der Mariahilferstraße 32 soll ein bereits beste­hender Südbalkon über einige Meter verbreitert werden. Dafür wird der Besitzerin empfohlen, die Ecken abzuwinkeln, damit er nicht zu wuchtig wirkt. Die Nachbarn haben das Vorhaben mit ihrer Unter­schrift bewilligt, eine Befreiung vom Bebauungsplan ist jedoch erforderlich. Der Rat gab seine Zustimmung bei einer Gegenstimme, sofern die Abwinkelung verwirklicht wird.

Hauptthema des Abends war die Erneuerung des Kirchplatzes bei der Wallfahrtskirche Maria Hilf und dessen innerörtliche Zufahrten. Hier wurde von Bgm. Kössel erläutert, dass die Förderung der Maß­nahmen über das „ELER-Programm“ oder über die „Kleine Dorferneu-erung“ erfolgen kann. Das ELER- Programm ist ein Europäischer Landwirtschaftsfond für die Entwicklung des ländlichen Raumes in der EU. Dabei geht es um die Erhaltung und die Förderung des ländlichen Raumes. Durch die Be­antragung der „Kleinen Dorferneuerung“ beim Amt für Ländliche Entwicklung in Krumbach bietet sich die Möglichkeit, Fördermittel entweder von ELER oder der „Kleinen Dorferneuerung“ zu erhalten. Zur Beantragung brauche er jedoch einen Beschluss seines Gemeinderates. Das Gremium stimmte einstimmig zu.

In Zell muss für einen später geplanten Aussiedler­hof ein Straßenname und eine Haus-nummer verge­ben werden, damit die Telekom die erforderlichen Leitungen verlegen kann. Da das Grundstück den Namen Winkelmoos trägt wurde vorgeschlagen, die Zufahrt „Winke-moosweg 1 zu benennen. Dies fand bei einer Enthaltung die Zustimmung des Gemein­derats.

Ein Eisenberger Bürger aus dem Birkenweg hatte beantragt, dass durch bauliche Maßnahmen auf der Kreisstraße OAL 2 von Zell kommend die Ge­schwindigkeit der Verkehrsteilnehmer wegen hoher Unfallgefahr reduziert werden sollte. Der Antrag wurde an die zuständige Behörde, das Landratsamt Ostallgäu zur Bearbeitung weiter geleitet. Wegen des abschüssigen Geländes seien fast alle Autos zu schnell. Der Bürgermeister hat diesbezüglich bereits eine Versetzung des Ortsschildes in Richtung Zell erreicht, allerdings nur um 10 Meter, was keinerlei Wirkung gebracht habe. Dazu schlug Gemeinderat Wolfgang Martin vor, ein solarbetriebenes Dauer­messgerät aufzustellen. Nun will sich die Kommune über die Möglichkeiten und die Kosten informieren. Grundsätzlich, so die Meinung der Räte, werde da, wo ein Messgerät die Geschwindigkeit anzeigt, lang­samer gefahren.

By | 2017-03-14T11:36:31+00:00 14. März 2017|Aktuelles|Kommentare deaktiviert für Gemeinderatssitzung vom 13. März 2017

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Albert Guggemos
Geschrieben von Albert Guggemos