SiedlungsgeschichteEin größerer Rastplatz am ehemals viel größeren Hopfensee wurde 2006 wissenschaftlich untersucht. Bei einem Streifzug durch das Gebiet der heutigen Gemeinde Eisenberg mag ein Steinsteinmensch einmal eine sogenannte Klinge verloren haben.Diese hat Jörg Schröppel unter einer Baumwurzel neben dem Weg zum Schlossweiher gefunden. In der Jungsteinzeit (ca. 4000 - 2000 v. Chr.) wurde der Mensch nach und nach sesshaft und hat Getreide angebaut. Aus dieser Zeit könnte ein gelochter Stein stammen, der für einen Mahlstein gehalten wird. Er lag im Wald, links der Straße von Zell nach Holz. Eine kontinuierliche Besiedlung der Gemeinde Eisenberg begann erst sehr viel später. Wahrscheinlich waren es Alamannen, die nach der Völkerwanderungszeit hierher kamen und den Urwald gerodet haben. Aus diesem Grund geht der Dialekt unserer Gegend auf das Alamannische zurück. Wann die ersten Ansiedlungen entstanden sind, ist für die Gemeinde Eisenberg noch nicht geklärt. Es gibt zwei Rodungswellen, eine zwischen 700 und 900 und eine weitere zwischen 1000 und 1300. Die Orts- und Flurnamenforschung kann hier noch weitere Erkenntnisse bringen! Die älteste Urkunde stammt aus dem Jahre 1291. Darin wird ein Dominus Conradus miles de Wizenaeren [Herr Konrad, Ritter von Weizern] genannt. © Bertold Pölcher |
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