Aktuelles

Donnerstag, den 23 Mai 2013 Eisenberger Burgenfreunde besuchten Ernst Freiherr von Freyberg-Eisenberg in Allmen­dingen

 Der Ausflug des Burgenvereins Eisenberg e. V. ging in diesem Jahr nach Allmendingen (bei Ehingen). Fast 50 Burgenfreunde trafen sich um 7.30 Uhr und folgten einer Einladung von Ernst Freiherr von Freyberg-Eisenberg, die...[mehr]


Donnerstag, den 23 Mai 2013 Dr. Jürgen Milnik zum 95. Mal in Eisenberg

Er ist schon fast ein Altbekannter in der Burgen-gemeinde Eisenberg und verbringt zur Zeit seinen 95. Ur­laubsaufenthalt in Eisenberg, 90 da­von beim Gockelwirt. Die Rede ist hier von Professor Dr. Jürgen Milnik. Der frühere...[mehr]


Montag, den 13 Mai 2013 Juniorenprüfung I für acht Jungmusikanten

Acht Schüler der Musikschule Pfronten, die mit mehreren jungen Musikanten aus der Gemeinde Eisenberg an der „von Freyberg-Schule“ unterrichtet werden, hatten die „Juniorenprüfung I“ mit Erfolg abgelegt. Diese Prüfung ist eine von...[mehr]


Montag, den 29 April 2013 Hopferauer Maibaum nach Eisenberg entführt

Sie wähnten ihren so schmucken Maibaum im Ortsteil Reinertshof sicher und dachten keineswegs daran, dass der hier entführt werden könnte. Doch die Eisenberger hatten gut spioniert und somit gelang hier erneut, den alten Brauch...[mehr]


Freitag, den 26 April 2013 Touristikverein Eisenberg mit guten Ergebnissen Kein 1. Vorstand

Die Übernachtungszahlen in der Burgengemeinde Eisenberg sind sehr positiv und können sich mit ansehlichen Steigerungen durchaus sehen lassen. So stieg die Zahl der Übernachtungen im Jahr 2012 um 5,03 %, die Zahl der Gästeankünfte...[mehr]


Sonntag, den 14 April 2013 Hummls Hans ein rüstiger 80er - Eisenberger Musiker-Urgestein konnte runden Geburtstag feiern

Am Mittwoch, den 10. April ging es beim “Humml­baur” in der Gemeinde Eisenberg rund. Konnte doch der Austragsbauer Hans Guggemos an diesem Tag bei guter Gesundheit seinen 80. Geburtstag begehen. “Hummls Hans” war Landwirt mit...[mehr]


Samstag, den 13 April 2013 Bei Kameradschaftsabend die neuen Vereinsmeis­ter gekürt und gemütlich gefeiert

Zum gemütlichen Ausklang der Schießsaison 2012/13 hatte der Schützenverein Freyberg-Eisenberg alle seine Aktiven ins Zeller Schützenheim geladen. Nach schmackhafter Verköstigung durch den Verein gab Schützenmeister Georg Guggemos...[mehr]


Montag, den 08 April 2013 14 Kinder in Zell erstmals am Tisch des Herrn

In Zell durften am Weissen Sonntag 14 Kinder erstmals den Leib des Herrn empfangen. Bei dem nasskalten Wetter trafen sich die Erstkommunion­kinder im Kindergarten Sonnenschein, wo sie dann von Pfarrer Dariusz Niklewicz mit der...[mehr]


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Eisenberger Finanzen stehen auf solider Basis

Die solide Haushaltsführung des Eisenberger Gemein-de­rates der vergangenen Jahre zahlt sich aus. Trotz der aktuellen Wirtschaftskrise konnte der Gemeinderat wie­der einen Haushalt verabschieden, der sowohl notwen­dige Investitionen beinhaltet als auch zu einer Ver-ringerung der Schulden führt. Nach umfangreichen Vor­bereitungen hat der Gemeinderat den Haushaltsplan und die mittelfristige Finanzplanung bis 2012 einstim­mig beschlossen. Der Etat hat ein Gesamtvolumen von 2,1 Millionen Euro.

Die Verschuldung der Gemeinde ist weiter im Sinken. Stand man Anfang 2008 noch mit fast 1,5 Millionen in der Kreide, wird sich der Schuldenstand bis Ende dieses Jahres auf 1,1 Millionen reduzieren. Die Pro-Kopf-Verschuldung wird somit bei 920 Euro liegen. In der Finanzplanung bis 2012 ist vorgesehen, dass die Verschuldung im Jahr 2010 auf 805 Euro je Einwohner sinkt und sich dann bis 2012 auf 494 Euro vermindert.

 

Geld für den Brandschutz

Trotz des Abbaus des Schuldenbergs wird heuer viel Geld investiert. Über 530.000 Euro  (2008: 200.000 €) will die Kommune in die Hand nehmen. Vorgesehen sind hauptsächlich Investitionen in den Brandschutz (neues Feuerwehrfahrzeug), energetische Sanierung des Kindergartens Zell, Bodentausch im Gewerbegebiet sowie für die Erweiterung der kommunalen Wasserver-sorgung und der Wasserleitung im Bereich Tiefbrunnen bis zum Ortsteil Baumgarten.

 

Höhere Gebühren beim Abwasser

Diesen guten Nachrichten zum Trotz – ein finanzielles Problem hat auch Eisenberg: Bei den Kosten rechnen-den Einrichtungen wie Wasserversorgung und Abwas­serentsorgung tun sich Löcher auf. Sie arbeiten zwi-schenzeitlich - bzw. in naher Zukunft – nicht mehr kos­tendeckend. Ein Grund dafür  ist die deutliche Anhe­bung der Betriebsumlagekosten des Abwasserzweck­verbandes Füssen. Sie ist von rund 38.000 € im Jahr 2003 auf nunmehr 47.800 Euro angestiegen. Deshalb müssen die Bürger für 2009 und 2010 mit leichten Erhöhungen der Abwassergebühren rechnen, erklärte Kämmerer Bernhard Gantner.

Die kommunalen Hebesätze für die Grundsteuern A und B sowie die Gewerbesteuer bleiben unverändert.

 

Einnahmen und Ausgaben

Der Verwaltungshaushalt der Gemeinde Eisenberg, über den der laufende Betrieb finanziert wird, beläuft sich heuer auf 1,47 Millionen Euro.

 

Die wichtigsten Einnahmen:

Gewerbesteuer: 80.000 Euro, Schlüsselzuweisung des Freistaats: 373.376 Euro, Gemeindlicher Anteil an der Lohn- und Einkommensteuer: 320.000 Euro.

 

Ausgaben:

Umlage an den Landkreis Ostallgäu: 326.069 Euro,  Um­lagen an Schulverbände und Schülerbeförderung: 132.000 Euro, Umlage an die Verwaltungsgemeinschaft Seeg: 64.200 Euro. Personalausgaben: 326.000 Euro.

 

Die Steuerkraft

Die Steuerkraft der Gemeinde, alle Steuereinnahmen geteilt durch die Anzahl der Einwohner, steigt gering-fügig von 305,7 Euro im Jahr 2008 auf 369,2 Euro im Jahr 2009. Der Landesdurchschnitt für vergleichbare Gemeinden liegt 2009 bei 512 Euro. Somit befindet sich Eisenberg auf Rang 34 unter den 45 kreisange-hörigen Gemeinden des Landkreises Ostallgäu. 2008 befand sich Eisenberg noch auf Platz 41.

 

Alte Traktoren rund um die Schlossbergalm

Die Oldi-Traktoeren vor der Schlossbergalm

Belagerungszu­stand am  Samstag, den 11. Juli auf der Schlossbergalm. Rund 30 alte Trak­toren fanden sich mit ihren Besitzern samt Ehefrauen bei der Schloss­bergalm ein, um hier bei leider sehr kühlen Tempera­turen gemütlich zusammen zu sein. Bei der Gruppe handelte es sich um die Oldifreunde Hopferbach, die allesamt mit ihren Familien einem Oldi-Freund in Trollen, Gemeinde Rück­holz einen zweitägigen Besuch abstatteten und dabei mit ihren alten, aber sehr gepfleg­ten Gefährten einen Ausflug zur Schlossbergalm unternah­men. 

Die Oldifreunde Hopferbach sind ein Verein mit rund 100 Mitgliedern. Im Vereinsgewand präsen­tierten sie sich mit ihren Frauen, sodass der Blick nicht nur auf die alten Traktoren, sondern auch auf die einheitlich ge-kleidete Truppe fiel. Mit dem ge­mächlichen „Getucker“ auf dem Weg zur Schlossbergalm hatten sich auch viele Schaulustige eingefunden, die dann an den landwirt-schaftlichen „Statussymbolen“ von einst reichlich Ge­fallen und rege Bewunderung fanden. Unter den sauber herausgeputzten Ol­diys waren nicht nur die alten Fendt-Dieselrösser, sondern auch die Prämienmarken von damals, Güldner, Hano­mag, Ei­cher, Fahr Deutz, Nor-mag, Schlüter und Holder zu finden. Der Vorsitzende des Vereins, Manfred Bäumer schwärmte von den Aktivi­täten und berichtete, dass insgesamt 35 Traktoren von den Aktiven liebevoll hergerichtet und gepflegt werden und dass sie im Sommer fast jedes Wo­chenende unterwegs seien. Almwirt Seppi Gast hatte von dem „Trakto­renauflauf“ auch den Vorstand der Alm- und Weidegenossenschaft, Mar­­tin „Haupt-Kössel“ aus Zell unterrichtet, der dann flugs seinen alten 15 PS Fendt, Baujahr 1938 anwarf und mit ihm spontan eben­falls zur Schloss­bergalm „hinauf tuckerte“. Gegen 18 Uhr mach­te sich die fröhliche Truppe nach viel Be­wun­derung wieder ge­mütlich auf den Weg nach Trollen.

Sommerfest beim Kinderhort „Miteinander“ in Eisen-

Silvia Müller unterhielt die Kleinen bestens mit ihrer Drehorgel

Echtes Wetterglück hatten die Verantwortlichen des Kinderhorts „Mit­einander“ in Eisenberg, Gudrun Jachtner und Barbara Fichtl mit ihrem Sommerfest. Dieses fand am Freitag, den 3. Juli statt und Petrus hatte mit den Kindern und deren Eltern großes Einsehen. So wurde neben den Pausenhof der Eisenberger Grundschule nach Herzenslust gegrillt, gefeiert und die sommerlichen Temperaturen in vollen Zügen genossen. Bei dem idealen Wetter waren auch sehr viele Eltern gekommen und konnten einige sorgenfreie Stun­den genießen, wobei der Nach­wuchs bestens unterhalten und beschäftigt wurde. Besonderen Spaß hatten die Kinder mit Silvia Müller, die ihre Drehorgel mitge­bracht hatte und dem eigen­tümlichen Instrument vielerlei bekannte und unbekannte Melo­dien entlockte. Aber auch an der Wurfmaschine für Neger-küsse hatte Klein und Groß eine Mordsgaudi. Außerdem hatten Gudrun Jachter und Barbara Fichtl mit mehreren Ratespielen für viel Abwechslung und Hei­terkeit gesorgt. Am Ende freuten sich auch Bürgermeister Stapf und Schulleiterin Angelika Mar­tin mit der anerkennenden Bemerkung: Das war ein sehr schönes und gelungenes Fest.

 

Ein schmucker Maibaum ziert auch die „von Freyberg-Schule in Speiden

Heimi­sches Brauchtum und Bodenhaf­tigkeit könne der Jugend nicht früh genug ans Herz gelegt werden. Mit dieser klaren Aussage will Schulleiterin Angelika Martin den Nach­wuchs sensibilisieren und für alt­herge­brachtes Brauch­tum begeis­tern. Im Heimat und Sachkunde-unterricht wurde der tiefe Sinn der Brauchtumspflege vorab eingehend erläutert, bevor sich die Schüler daran machten, den Maibaum her­zurichten und die Zunftzeichen zu malen. Nach einigen Jahren Pause wurde nun am Vortag des 1. Mai wieder auf dem Pausenhof der Speidener Grundschule vom Haus­meister Klement Nigg mit den Viertklässlern ein schmucker Mai­baum aufgestellt. Die Schüler der ersten bis dritten Klasse sangen dazu, trotz strömenden Regens, mit den Lehrern Frühlingslieder und bildeten mit ihren Eltern ein be­geistertes Publikum.

Der Hausmeister hatte den Baum mit den Schülern und dem Elternbeirat schon vorbereitet. Nun galt es, das Prachtstück aufzurichten. Zu dem Ereignis waren auch die Schulverbandsvorsitzenden Bgm. Alfons Stapf und Bgm. Gregor Bayrhof, Pfarrer Niklewicz und fast alle Eltern erschienen. An Seilen, nach der Seite gesichert, zo­gen die Viertklässler unter laut­starken Hau-Ruck-Rufen und gro-ßem Beifall den Stamm in die Horizontale. Nun schmückt wieder ein schön hergerichteter Maibaum mit aussage-starken Zunftzeichen sowie den Wappen von Eisenberg und Hopferau den Pau­senhof der „von Freyberg-Grund­schule“. Lehrerkollegi­um und Schüler werden sich be­stimmt noch lange an dem hochragenden Brauchtums­sym­bol erfreuen.

 

13.800 Euro will der Schulverband Eisenberg-Hopferau im laufenden Jahr investieren.

Das hat der Verbandsausschuss ein-stimmig beschlossen. Das Geld fließt in die Ausstattung des Schul-und Kinderhorthofs mit Spielgeräten, die Anschaffung neuer Tageslichtprojektoren und die Erweiterung der Außenbe-leuchtung. Das Geld wird durch eine Investitionsumlage beider Gemeinden zu gleichen Teilen aufgebracht. Verbandsvorsit­zender Alfons Stapf bescheinigte Rektorin Angelika Martin einen sorgsamen Umgang mit den Finanzen. Erfreulich sei die gute Belegung des angegliederten Kinderhorts „Miteinander“. Die Zahl der betreuten Kinder sei auf 25 angestiegen.

Kämmerer Bernhard Gantner stellte den Haushalt 2009 vor. Im Verwaltungsrat (laufende Kosten) machen sich die Preiserhöh-ungen im Schülertransport (insgesamt 50.000 €) und die durch Mehrstunden bei der Mittagsbetreuung angestiegenen Perso­nal­kosten (insgesamt 122.000 €) bemerkbar. Der Ansatz liege mit 220.000 Euro um fast 22.000 Euro über dem Vorjahr. Dem stehen Einnahmen von 17.000 Euro (Kinderhort), ein Staatszu­schuss von 27.000 €, ein Zuschuss für die Schülerbeförderung von 32.000 € und Gastschulbeiträge von 2.400 Euro gegenü­ber. Der Umlagebedarf erhöht sich gegenüber 2008 um rund 32.000 Euro auf 140.000 Euro. Zur Zeit besuchen 119 Schüler die „von Freyberg-Volksschule“. Davon kommen 61 Schüler aus Eisenberg und 58 Schüler aus Hopferau. Die Umlage je Schüler beläuft sich heuer auf 1.180 Euro, im Vorjahr waren es 900 Euro.  

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