17 Erstkommunikanten durften am Sonntag, dem 11.Mai erstmals in der Wallfahrtskirche Maria Hilf zum Tisch des Herrn treten und in feierlicher Zeremonie den Leib des Herrn empfangen. Der ge­plante feierliche Einzug mit der Musikkapelle Ei­senberg fiel allerdings dem nasskalten Schneeregen zum Opfer. Der Gottesdienst wurde von der Mu­sikgruppe „Silberband“ sehr feierlich mit rhytmi­schen Lieder und Gesängen gestaltet, den Pfarrer Shiju Pulikal sehr ansprechend und feierlich zele­brierte. Nach dem Gottesdienst stellten sich die Erst­kommunikanten mit dem Pfarrer und Pfarrhelferin Agnes Harsch, in deren Händen die gesamte Vorbe­reitung der Erstkommunikanten auf den großen Tag lag, vor dem herrlich geschmückten Maialtar zum gemeinsamen Foto.

Unter dem Motto, „in Gottes Hand geborgen“, wurden die Erstkommunikanten auf den großen Tag vorbereitet. Hände der Eltern beschützen und Hände sind großartige Werkzeuge, wer in Gottes Hand ge­borgen ist, kann Friede und Versöhnung schaffen und strahlt Freude und Zuversicht aus, sagte Pfarrer Pulikal in seinen einführenden Worten. In der Pre­digt sagte der Geistliche: „Euer Herz wird mit dem heutigen Tag zu einem Tabernackel, zu einem Altar und zu einem Gotteshaus. Mit Jesus im Herzen strahlt ihr Freude und Sonne aus, eure Herzen werden geschmückt sein mit Reinheit, Fröhlichkeit und gelebter Nächstenliebe. Kirche muss aus Fleisch und Blut bestehen, die Eltern sollen wachsame Wächter der Kinderherzen, somit des Tabernakels der Kinder sein. In den Fürbitten wurde darum gebeten, dass die Kinder ihre Bindung zur Kirche und zu Jesus erhalten und nie aufgeben mögen. Am Nachmittag trafen sich die Erstkommunikanten erneut und beendeten die kirchlichen Feiern mit einer festlichen Schlussandacht.