24 Jahre hat Jakob Häfele mit großem Pflicht­bewusstsein und mit viel Herzblut der Burgenge­meinde Eisenberg als Gemeinderat und die letzten sechs Jahre als 3. Bürger­meister gedient und somit an der Entwicklung der Gemeinde entscheidend mitgewirkt. Nun wurde er mit fünf weiteren Rats­mitgliedern bei einer nicht öffentlichen Sitzung von Bürgermeister Manfred Kössel und seiner Stell­vertreterin Eva Maria Schabel mit einer Ehren­urkunde und einem speziellen Geschenk gewürdigt und verabschiedet. Ange­fertigt wurde das edle Ge­schenk, eine Tafel mit den Symbolen der Burg­ruinen sowie dem Eisenberger Wappen von der Fa. Blechkunst Zellner in Hopferau. Für sechsjährige Mitgliedschaft zierte die Geschenktafel das Eisen­berger Wap­pen in Bronce, für 12-jährige Ratsarbeit gab es das Geschenk mit dem Silbernen Wappen und für Jakob Häfele gab es für 24 Jahre diese Tafel mit dem Eisenberger Wappen in Gold.

Bürgermeister Manfred Kössel sprach herzliche Begrüßungsworte und nannte es eine gute Tradition, dass ausgeschiedene Räte würdevoll ver­abschiedet würden. Es war eine tolle Geschichte, sagte Kössel, mit euch zusammen arbeiten und die Gemein­de voranbringen zu dürfen. Nun legte der Bürger­meister das Erreichte der letzten 24 Jahre in Kurz­form dar. Nachdem die Einwohnerzahl auf über 1000 gestiegen war, musste der Ge­meinderat 1996 auf zwölf Personen erweitert werden. Als wichtigste Meilensteine nannte Kössel die Schaf­fung des Gewerbegebiets Osterreuten, damals noch von Bür­germeister Al­fons Stapf erschlossen und verwirk­licht, den dringenden Neubau des Rathauses im Jahr 2000, die Fertig­stellung eines Verkehrsübungs­platzes 2002, den Bau des Kinderhorts in Zell 2005, die Erstellung der Eisenberger Chronik von 2006 und den Beginn der Dorferneuerung in Zell. 2010 wurde ein zweiter Tiefbrunnen in Bach in Betrieb genommen und das neue Löschfahrzeug LF 10 angeschafft. 2011 Neubau der Kinderkrippe in Zell, 2013 Grundstücke für Friedhofs­erweiterung ge­kauft. 2014 Vertragsun­terzeichnung für Breitband­ausbau und Planung für Radweg Pfronten-Eisen­berg erstellt. 2015 gemeinsam mit Hopferau Lenkungskreis Asyl gegründet und Flüchtlings­unterbringung gut bewältigt sowie Baugebiet „Am Grün­dle“ auf den Weg gebracht. 2016 die Fried­hofserweiterung abge­schlossen und ein Bauhof­gebäude er­richtet. 2017 Burgenmuseum erneu­ert und Gewerbegebiet erweitert. 2018 Rad­wegbau abgeschlossen und Gas­leitungsbau in Angriff ge­nommen. 2019 Den Ausbau der Dorfstraße in Zell mit großen Einschränkungen für die Bewohner begonnen und 2020 fertig gestellt.

Nun folgte die Verabschiedung der ausgeschiedenen Räte. Sechs Jahre fungierten als Volksvertreter Marcel Brenner, Klaus Neumeier und Achim Zeune. Sie bekamen die Ehrentafel mit dem Eisenberger Wappen in Bron­ce. Zwei Legislaturperioden dienten Wolfgang Vogler und Ulrich Wiede­mann. Ihnen überreichte Manfred Kössel die Ehrentafel mit dem Wap­pen in Silber. 24 Jahre in ununterbro­chener Folge diente Jakob Häfele der Burgengemeinde. Für ihn gab es die Ehrentafel mit dem Eisenberger Wap­pen in Gold. Neben gebührendem Dank an alle Ausgeschiedenen fand Bürgermeister Manfred Kös­sel für Jakob Häfele ganz besondere Lobes­worte. Du hast dich neben all deinen Aufgaben, die du alle als Selbstver­ständlichkeit betrachtet hast, in über­großem Einsatz für die Friedhofser­weiterung einge­setzt und deine Ar­beitskraft in unzähligen Arbeits­stun­den zur Verfügung gestellt, sagte der Bürger­meister. Dafür und die immer färe und auch humorvolle Zusam­menarbeit kann ich dir nicht genug danken. Wir fanden immer, auch wenn wir nicht einer Meinung waren, eine gute Lösung. Nun brachte auch noch der Geehrte selbst dem Bürger­meister seinen großen Dank für die immer gute, harmonische und kons­truktive Zusammenarbeit zum Aus­druck. Durch deine umgängliche und entgegenkommende Art hat die Zu­sammenarbeit immer große Freude bereitet, wofür ich dir ein herzliches „Vergeltsgott“ sagen will, beendete Jakob Häfele seine Worte, die mit aufrichtigem Applaus aller Anwesen­den ihren Abschluss fanden.

Von links: Wolfgang Vogler, Bürgermeister Manfred Kössel, Klaus Neumeier, Jakob Häfele, Achim Zeune, Marcel Brenner und Ulrich Wiedemann.

Jakob Häfele mit 1. Bürgermeister Manfred Kössel links und Stellvertrteterin Eva Schabel