Etwas erschöpft, aber absolut überwältigt und total begeistert sind am Morgen des 9. August die 49 Teilnehmer der Ministranten Rom-Wallfahrt aus der Pfarreiengemeinschaft Zell-Hopferau aus Italien zurückgekehrt. Unter dem Motto „Frei! Darum ist es erlaubt Gutes zu tun“ (nach Matthäus 12, 12) nahmen sie dort mit über 50.000 anderen Messdienern aus allen Diözesen Deutsch-lands an einer Papstaudienz auf dem Petersplatz teil.

Neben diesem Höhepunkt der einwöchigen Reise hatten die Zeller und Hopferauer „Minis“ unter anderem auch die besondere Gelegenheit, eine Frühmesse in den Katakomben des Petersdoms mit dem Augsburger Weihbischof Florian Wörner zu feiern, die bekanntesten Bauwerke und Kir­chen Roms und die Vatikanischen Gärten zu besichtigen. Als besonders prägendes Erlebnis wurde der Ausblick auf die „Sieben Hügel Roms“ von der Spitze der Peterskuppel von den Teil­nehmern beschrieben. Das vielfältige Programm mit vielen Besichtigungen, Hl. Messen und Impulsen, unter anderem von Diözesanjugend­pfarrer Florian Markter beeindruckte die Mess­diener und bestärkte sie in ihrer Aufgabe, Diener am Tisch von Jesus Christus zu sein. Ihrer aller Dank für diese unvergessliche Fahrt gilt den beiden Reiseleitern Stephan und Ulrike Weiß. Ulrike hat in Rom studiert und spricht fließend italienisch. Die beiden Reiseleiter waren aber auch von den 49 Ministranten restlos begeistert, denn nicht ein einziger war aus der Reihe getanzt oder unangenehm aufgefallen.

Als die Jugendlichen am Samstag gegen 9 Uhr in Speiden ankamen, sangen sie aus voller Brust die Bayernhymne und schwenkten die Bayerische Fahne sowie die des Vatikans, was die wartenden Eltern mit freudigem Applaus honorierten.