Der Hotel- und Gaststättenverband Bayern trat am Montag, dem 01. März auch in Eisenberg wegen der Corona beding­ten Schließungen ihrer Häuser mit einer bayernweiten Kam­pagne an die Öffentlichkeit. Sie soll auf die verheerende Situation der Gastronomen mit Druck auf die politischen Entscheidungsträger Aufmerksamkeit erzeugen. An der Akti­on unter dem Motto: „Gedeckter Tisch & Gemachtes Bett“ beteiligten sich die Gastronomen der Gemeinde Eisenberg fast vollzählig. Vor dem Rathaus wurde deshalb am 01. März zwischen 10 und 12 Uhr symbolisch ein gedeckter Tisch auf­gestellt und mit zusätzlichen Plakatkampagnen gegen die Schließungen im stillen Protest aufmerksam gemacht. Die Wirtsleute von Eisenberg beteiligten sich vorbildlich an der Aktion, die die politisch Verantwortlichen zum Umdenken bewegen sollen. Bürgermeister Manfred Kössel zeigte sich solidarisch und äußerte großes Verständnis für die Sorgen des der Hoteliers und Wirtsleute der Burgengemeinde. Katharina Kössel vom Mariahilfer Sudhaus bedauerte, dass Mischbe­triebe keinerlei Unterstützung bekommen. Das Bild zeigt das Geschehen vor dem Rathaus in Eisenberg. Von links sind zu sehen: Katharina Kössel (Mariahilfer Sudhaus), Wolfgang Fritz (Pfeffermühle), Joschua Kössel (Burghotel Bären), Timo Motter (Haus Christine), Stefan Streif (Kögelhofalpe), Michael Steinacher (Gockelwirt), Bürgermeister Manfred Kössel und Petra und Paul Linder (Seelenwirt/Kegelbahn)