Für Eisenbergs Bürgermeister Manfred Kössel war der 10. Juli schon ein besonderer Tag. Hatte sich doch der Bundestagsabgeordnete Stefan Stracke zu einem Erkundungsbesuch in der Burgengemeinde angesagt. Wie er bei seinen Begrüßungsworten verlauten ließ, will er die Parlamentarische Sommerpause dazu nützen, im seinem Wahlkreis präsent zu sein und auch die neuen Bürgermeister kennen lernen. Deshalb wurde er im Eisenberger Rathaus von Manfred Kössel und seiner Stellvertreterin Eva Maria Schabel erwartet und herzlich begrüßt.

Bei einem Rundgang durch das lichte Rathaus wurde dem Gast neben dem freundlichen Sitzungssaal auch das Touristikbüro und das Trauzimmer vorgestellt, wo Manfred Kössel dem Volksvertreter auch seine Sor­gen unterbreiten durfte. Kössel bemängelte, dass Kinderkrippen zwar notwendig seien und vom Staat gefördert werden, doch bei Nichtauslastung wegen schwacher Belegung die Kommunen hohe Kosten zu  tragen hätten. Im konkreten Fall in Eisenberg ver­schlang der Bau der Kinderkrippe 672.000 Euro, die Fördermittel betrugen 232.000 Euro. Nach einem guten ersten Jahr sei die Belegung heuer mit nur sechs Kindern mit sehr hohen Kosten verbunden. Deshalb erwartet Bürgermeister Kössel weitere Un­terstützung. Stracke versprach, sich mit der Land­tagsabgeordneten Angelika Schorer über eventuelle Möglichkeiten abzusprechen.

Nun führte der Weg zu der Metall verarbeitenden Firma Enig, Geräte­bau und Gravuren GmbH an der Bürgermeister Anton Linder-Straße. Firmenchef Alexander Entensperger und Seniorchef Hans Peter Entens­perger beschrieben die Entwicklung der Firma, die der Seniorchef 1981 gegründet hatte und die seit Oktober 2005 in Eisenberg besteht. Im Focus zahlreicher Kernkompetenzen steht die Fertigung von Präzisionsteilen, Schwerpunkt orientiert für die Ver­packungsindustrie. Von den modernen Büros und den Fertigungshallen zeigte sich Stefan Stracke wie auch die Vertreter der Gemeinde, Kössel und Schabel tief beeindruckt. Herr Stracke und auch Bürgermeister Kössel gratulierten der erfolgreichen Unternehmerfamilie und bedankten sich für die Bereitstellung so vieler Arbeitsplätze.

Als letzte Besuchsstation führte der Weg zum großzügig erweiterten Landhaus Gockelwirt, dessen moderne Einrichtungen den besonderen Gast eben­falls sehr überzeugten. Am Ende betonte Stracke, der durch seine offene und angenehme Art alle begeis­terte, dass er für alle Probleme ansprechbar sei. Er habe hier eine sehr aktive und quicklebendige Ge­meinde vorgefunden und wünschte alles erdenklich Gute für die Zukunft.