Auch wenn das Wetter überhaupt nicht mitspielte, wurde die Weihe der neu restaurierten Schüt­zenfahne zum beeindru-ckenden Ereignis beim Schützenverein Freyberg-Eisenberg am Sonntag, den 5. Juni in der Wallfahrtskirche Maria Hilf in Speiden. Kräftiger Donnerhall der Eisenberger Böllerschützen kündigte das schöne Ereignis lautstark an. Dann gestaltete die Musikkapelle Ei­senberg einen wunderschönen Gottesdienst, der in der Segnung der neu restaurierten Schützenfahne durch Pfarrer Dariusz Niklewicz seinen Höhe­punkt fand. Natürlich waren der Patenverein Hubertus Hopferau und das Patenkind EG Weissensee mit ihren Fahnenabordnungen sowie die Eisenberger Vereine stark vertreten.

Acht Fahnenmädchen des veranstaltenden Vereins trugen in Vereinstracht die neu restaurierte Fahne in die Kirche und lasen die Fürbitten. Der Pfarrer ging in seiner Predigt auf den Brief des Apostels Paulus ein in dem es heißt: “Seid einander in brüderlicher Liebe und gegenseitiger Achtung angetan, freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden” und bezog dies auf das Leben in den Vereinen. Nach der hl. Kommunion segnete der Geistliche die Fahne in würdigem und feierlichem Rahmen. Den abschließenden Text und die Einladung zum gemeinsamen Feiern trug Edith Guggemos im Namen des Schützenvereins vor. Der Text handelte von Gemeinschaft, die für jeden Verein neben Tradition und Kameradschaft zur wichtigsten Stütze gehört. Danach wurde in der Mehrzweckhalle bis zum Abend mit der Musikkapelle Eisenberg und den Alphornbläsern und mit den Nachbar-vereinen bei bester Verpfle­gung und großartiger Stimmung gemütlich ge­feiert. 1. Vorstand Georg Guggemos begrüßte alle Anwesenden, hielt eine kurze Ansprache über die neu restaurierte Fahne und sprach allen Beteiligten seinen Dank aus für das gute Gelingen des einmaligen Festes.