Die Eisenberger Tage 2019 fanden vom 5. bis 7. April in der Pfalz statt. Auch heuer waren aus den drei weiteren Eisenbergs die Besuchergruppen an­gereist, um mit den Pfälzern im dortigen Eisenberg das jährliche Treffen zu begehen. Die Allgäuer wa­ren mit 18 Personen gekommen und wurden dort von Bürgermeister Adolf Kaut und vielen Mitbür­gern herzlich mit großer Wiedersehensfreude be­grüßt. Nach dem Empfang gab es ein gemütliches Zusammensein.

Der Samstag war vormittags von Führungen ge­prägt. Eine Besichtigung der Firma Gienanth, des größten Arbeitgebers im dortigen Eisenberg der knapp 700 Personen beschäftigt, stellt in erster Linie Gehäuse für Schiffsmotoren her. Dem folgte eine Führung durch den firmeneigenen „Friedrich von Gienanth Landschaftspark“ mit anschließender Verköstigung mit Gulaschsuppe. Dann konnte bei Sonnenschein am Nachmittag die liebliche Stadt Eisenberg erkundet werden. Der Festabend war dann von großartiger und warmer Stimmung ge­prägt, zu dem die Allgäuer mit einen halbstündigen, lustigen Beitrag die Plattform für stimmungsvolle Atmosphäre legten.

Den Auftakt zum Festabend bildete das gemein­same Essen, wo es Pfälzer Saumagen in verschie­denen Variationen, Würste und Kassler und Knödel mit Kraut und weiteren Zutaten gab. Nach den Begrüßungsworten vom gastgebenden Bürgermeis­ter Adolf Kaut und den drei weiteren Gastbürger­meistern folgten die Beiträge der Gäste, die durch die Burgenländer Delegation eingeleitet wurden. Ihnen folgten die Akteure aus dem Allgäu. Klement Nigg und Albert Guggemos, in dieser Formation noch nie aufgetreten, brachten mit drei Gesangs­einlagen zu Akkordeonbegleitung, dazwischen Ge­dichte und heitere Episoden von Albert dargeboten, den Saal im wahrsten Sinn zum Toben. Die Men­schen sangen, klatschten und schunkelten mit. Die­ se grandiose Stimmung schwang dann bei allen weiteren Aufführungen mit, sodass sich nach dem Ablauf des Programms an allen Ecken kleinere Gruppen zum fröhlichen Weitersingen bei genüss­lichen Tropfen zusammen fanden. Und so wurden die beiden Chöre aus der Pfalz und die Sängerinnen und Sänger aus dem Thüringischen Eisenberg ge­nauso bejubelt wie das Eisenberger Duo, Albert und Klement.

Ein gemütlicher Frühschoppen am Sonntag und eine sich anschließende schöne Abschlussandacht um 12 Uhr läuteten das Ende des diesjährigen Tref­fens ein, von dem sich dann alle mit großer Freude über aufgefrischte Freundschaften und das Erlebte mit nicht enden wollenden Umarmungen auf den Heimweg begaben.