Wiederum sehr gute Übernachtungszahlen mit be­achtlichen Steigerungen konnten die Eisenberger Touristiker bei ihrer Jahresversammlung präsenti­eren. Die ordentlich besuchte Versammlung, leider fehlten auch heuer die Gastronomen, bescheinigte auch die Beliebtheit und die vielfache Nutzung der Web-Cam auf der Burgruine Eisenberg.

Sindy Schmidkonz konnte sehr erfreuliche Übernachtungs-zahlen verkünden. Mit 67.804 gemeldeten Übernachtungen beträgt die Steigerung gegenüber dem Jahr 2015 6,52 Prozent. Das sind 4.152 Übernachtungen mehr als im Jahr zuvor. Die Hotels und Gaststätten haben dabei einen Anteil von 34.720 Übernachtungen. Bei den Gästeankünften konnte die Tou-ristikleiterin mit 16.541 ein sattes Plus von 9,93 % oder in Zahlen ausgedrückt, 1.494 Gäste mehr vermelden. Die Aufenthaltsdauer lag im letzten Jahr bei 4,1 Tagen. Die meisten Gäste kamen wieder aus Baden-Württemberg, gefolgt von Nord­rhein-Westfalen und Bayern. Die Zahl der Gäste aus dem Ausland betrug 674, die mit 2736 Übernach­tungen zu Buche schlugen.

Einen wichtigen Platz nehmen bei den Touristikern die Gästeehrungen ein. Bei insgesamt 49 gab es zwei Ehrungen für 60, zwei Ehrungen für 50, eine Ehrung für 40 und sieben Ehrungen für 30 Aufenthalte in der Burgengemeinde. Von vier geplanten Laternenwanderungen konnten witte­rungsbedingt drei stattfinden. Die Teilnehmerzahlen lagen sehr zufrieden-stellend zwischen 60 und 25 Personen.

Sindy Schmidkonz ist stellvertretende Vorsitzende der Eisenberger Touristiker und leitet den Verein als Arbeitskreis kommissarisch, nachdem bei den letzten Wahlen kein 1. Vorsitzender gefunden wur­de. Nach Kräften unterstützt wird sie von Mitar­beiterin Angelika Dopfer, mit der sie alle Aufgaben im Touristikbüro teilt und bestens bewältigt.

Sehr zufrieden zeigte sich Bürgermeister Manfred Kössel in seinem umfangreichen Bericht. Besonders gut angenommen werde der kostenfreie Nahverkehr, was durch die gute Anbin-dung an das öffentliche Verkehrsnetz sehr begünstigt werde. Dafür zahle die Gemeinde 37 Cent pro Übernachtung, sagte Kössel. Große Vorteile verspricht sich der Bürgermeister auch mit dem Leaderprojekt, “Burgenregion Allgäu”, das über den Burgenverein läuft und für die Gemeinde kostenlose Werbung beinhaltet. Erfreut zeigte sich der Bürgermeister auch über die im Herbst startende Aktion “Wanderdorf Pfronten”, wo eine Route auch über Zell zu den Burgruinen führt und somit manchen neuen Gast in die Burgenge­meinde bringe. Am Ende seiner Ausführungen dankte Kössel in besonderer Weise Sindy Schmid­konz und Angelika Dopfer für ihre gute Arbeit im Touristikbüro. Sein weiterer Dank galt den Blu­menfrauen und allen, die für gute und saubere Verhältnisse in der ganzen Gemeinde sorgen und dafür viele freiwillige Arbeitsstunden leisten. Sein Dank galt auch der Musikkapelle und den Alp­hornbläsern für die Gestaltung der Standkonzerte und allen weiteren Helfern, ohne die eine Gemein­schaft nicht funktio-nieren würde. Am Ende seiner Ausführungen lud der Bürger-meister alle Anwesenden herzlich zur Einweihung des neu gestalteten Burgenmuseums am Sonntag, den 21. Mai um 11,30 Uhr und zum sich anschließenden  “Tag der offenen Tür” herzlich ein.