Nicht allzu gut waren die Wetteraussichten für den Jahresausflug des Eisenberger Veteranen- und Soldatenvereins am Wochenende des 11. und 12. Juni in die Dolomiten. Doch nach anfänglichem Regen lichtete sich am Samstag Nachmittag der Himmel und am Sonntag begleitete die Ausflügler den ganzen Tag wohltuender Sonnenschein, so­dass die Zwei-tagesfahrt auch heuer als wohl gelungenes Ereignis bezeichnet werden kann.

Nach einem Halt am Fuß der Berg-Isel-Schanze bei Innsbruck führte die Route nach Toblach am Nordrand der Dolomiten. Von hier ging es durch das Höhlensteintal zum Misurinasee am Fuße der “Drei Zinnen”. Diese wollten sich aber in Nebel gehüllt, den Eisenbergern nicht zeigen. Doch nun lichtete sich der Himmel auf den Passstraßen über Cortina d´Ampezo, über den Falzarego-Pass (2150 m) und das Pordoijoch (2239 m) nach Canazei im Fasstal, wo die Ausflügler in sehr gutem Haus übernachteten.

Am zweiten Tag führte die Route über den Ka­rerpass zum Karersee, der besonders wegen seines klaren Wasser bekannt und beliebt ist. Dann ging die Reise über Bozen zu den herr­lichen Gärten rund um Schloss Trautmannsdorf. Hier genossen die Eisenberger nicht nur die herrlichen Anlagen, sondern auch den wohltu­enden Sonnenschein. Nach einer gemütlichen Einkehr in Imst landeten die Reiselustigen am Abend, rechtzeitig zum Fußballspiel der “Deut­schen Nationalelf” wohlbehalten wieder in der Burgengemeinde. Besondere Anerkennung ver­dient Busfahrer Bernhard, der das große Gefährt durch hunderte engster Kehren gefühlvoll und sicher gesteuert und gefahren hat.

Das Foto zeigt die gut gelaunten Ausflügler auf dem Pordoijoch vor der Sellagruppe in 2239 Metern Höhe. Leider zogen auch hier immer wieder Nebel um die gewaltigen Felsenmassive.