Baugesuch 1 Der Eisenberger Gemeinderat hatte bei seiner Sitzung vom 09. Dezember zunächst den Antrag zum Umbau eines alten Kleinbauernhauses im Ortsteil Holz, Gem. Eisenberg Fl.Nr. 1827 zu beraten. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und wird in der Denkmalliste unter D-7-77-125-6 geführt. Die neuen Besitzer wollen das Gebäude mit dem ehemaligen Wohnhaus, dem kleinen Stall und der kleinen Scheune mit einer Wohnung für sich und einer kleinen Wohnung für den Sohn nutzbar machen und nach genehmigten Plänen des Amtes für Denkmalschutz mit Carport ohne äußerlich sichtbare Veränderungen umbauen. Die Besitzerin erläuterte dem Gemeinderat anhand der Planung ihr Vorhaben auf fachlich kompetente Art und erklärte auch, wie größere Raumhöhe zu erreichen ist. Das Dach bleibt frei von Photovoltaik, Sonnenenergie soll jedoch genützt werden, dafür werden Zellen am abschüssigen Südhang, vom Ort aus unsichtbar installiert, die die Energieversorgung gewährleisten. Nach den ausführlichen Erklärungen zeigte sich Ge­meinderat Thomas Fritsch von der Nutzung des alten, solange leerstehenden bäuerlichen Anwesens mit dem alten Hausnamen „beim Müllerle“ restlos begeistert und die weiteren Ratsmitglieder schlos­sen sich seiner Meinung prompt an. Somit bedurfte es keiner Frage, dass der beantragte Umbau ohne Gegenstimme angenommen wurde. Die zwei Bilder zeigen das “Müllerle-Haus” von Südwest und einmal von Norden.

Baugesuch 2 In Speiden, in der Mariahilferstraße 35 soll ein Einfamilienhaus mit Stadel errichtet werden. Die Unterschriften der Nachbarn liegen vor, es sind jedoch drei Befreiungen erforderlich. Dies betrifft die Dachneigung, die von 25 Grad auf 15 Grad reduziert werden muss. Die Farbe der Dacheindeckung soll wegen des nebenstehenden Gebäudes ebenfalls in anthrazit erfolgen. Da die Oberkante des fertigen Fußbodens deutlich über 30 cm höher als die der zugehörigen Erschließungs­straße liegt, ist eine Höhenangleichung von 46 cm erforderlich. Diesen Befreiungen stimmte der Ge­meinderat bei einer Enthaltung zu.

Baugesuch 3 Im Gewerbegebiet Osterreuten-West- Wegäcker, soll der Neubau einer Gewerbehalle auf Teilfläche 43/1 erfolgen. Die Halle, die 45 mal 15 Meter groß geplant ist, wird auch Büroräume ent­halten. Die Genehmigung dieses Vorhabens erfolgte einstimmig.

Stellungnahme: Die Gemeinde Pfronten bat um eine Stellungnahme zum Vorhaben bezogenen BBP Nr. 37/1 „im Zerlohe“ sowie der 10. Änderung des FNP in diesem Bereich der Gemeinde Pfronten. Dazu wurde entschieden, wegen Nichtberührung keine Stellungnahme abzugeben.

Jahresrechnung 2018 Die Jahresrechnung aller Einnahmen und Ausgaben vom Jahr 2018 stand zur Prüfung an. Diese nahmen die Ratsmitglieder Tho­mas Fritsch, Eva Schabel, Markus Wagner und Ulrich Wiedemann in Seeg vor. Wagner lobte als Sprecher die präzise Arbeit von Kämmerer Armin Ott. Er leiste hervorragende Arbeit, es gab keinerlei Beanstandungen. Somit konnte das Gremium auch diesem Sitzungspunkt Entlastung gewähren und ohne Gegenstimme bewilligen.

Wünsche und Anträge Ratsmitglied Thomas Fritsch beantragte, dass die Brandstelle Oberreuten möglichst bald abgetragen werde. Die Polizeilichen Ermittlungen seien alle abgeschlossen, somit sei es Zeit, dass die gefährliche Engstelle am Brandplatz möglichst bald beseitigt werde.