Baugesuche I

In Zell soll auf Fl. Nr. 981 Dorfstraße 4 am Burg­hotel Bären an der Westseite ein zehn Meter langer und drei Meter breiter, einstöckiger Anbau entste­hen. Dieser soll für die vorbereitenden Arbeiten der Gewächse und Früchte aus dem Bärengarten für die Küche dienen. Architekt Wolfgang Martin erklärte die Planung und sah darin eine sinnvolle Maßnah­me. Bei der Baumaßnahme ist eine Einstufung in die Gebäudelkasse 5 erforderlich. Für den erdgeschos­sigen Erweiterungsbau wurde deshalb eine Freistel­lung von der Prüfstatik beantragt. Da der Grund­stücksabstand von drei Metern bis auf eine winzig kleine Ecke eingehalten wird, wurde die Planung ohne Gegenstimme bei einer Enthaltung befürwor­tet.

Baugesuch II

In Unterreuten, Fl. Nr. 1401/3 Gem. Eisenberg soll auf dem Grund der Familie Gebhard ein Einfami­lienhaus für die nächste Generation errichtet wer­den. Auch diese Planung wurde von Architekt Martin am Wandbild erklärt. Da alle Unterschriften vorhanden sind und keinerlei Überschreitungen vorliegen, wurde auch dieser Antrag bei einer Ent­haltung befürwortet.

Spenden

Die Gemeinde wurde 2019 und auch schon in diesem Jahr mit ansehnlichen Spenden bedacht, die laut Gesetz vom Gemeinderat befürwortet werden müssen. Vom EWR Reute gab es eine Zuwendung für einen Defibillator im Wert von 350 Euro. Die Sparkasse spendete für den Kindergarten 200,- Euro und für die Kinderkrippe 100,- Euro. 110,- Euro gab es an Kleinspenden für den Kindergarten. Für die neu gegründete Nachbarschaftshilfe, „Mir helfet zemed“ gab es folgende Spenden. Von Georg Kössel vom Burghotel Bären 1000,- Euro, von der Bäckerei Feneberg in Weizern 1000,-Euro, vom Todesfall Maria Friedl insgesamt 1255,- Euro und die Spen­den vom Nikolausmarkt ergaben 150,- Euro. Die Spenden für „Mir helfet zemed“ sollen für Pflege­helferkurse, Demenzkurse und Erste Hilfekurse sinnvolle Verwendung finden. Der Gemeinderat begrüßte die Spenden und sprach den Spendern sei­nen Dank aus.

Kirchenstiftung wird unterstützt

Im Tagesordnungspunkt II wurde ein Antrag der örtlichen Kirchenstiftung Mariahilf für die Erneu­erung des Zaunes um die Kirche und den Park mit vier Ruhebänken sowie die Erneuerung der Ziffer­blätter und der Zeiger der Kirchturmuhr der Wall­fahrtskirche Maria Hilf behandelt. Dazu wurde Kirchenpfleger Hans Berktold zu der Sitzung ein­geladen, der die Sachlage ausführlich erläuterte. Beim Zaun liegt das günstigste Angebot bei 13.176 Euro. Davon übernimmt die Diözese 11.510 Euro. Bleibt ein Eigenanteil für die Kirchenstiftung von 2.490 Euro. Die Reparatur der Kirchturmuhr mit den Zeigern wird von der Diözese nicht bezuschusst. Hier beläuft sich das günstigste Angebot auf 12.424 Euro. Hier kann ein Hagelschaden vom Juli 2017 bei der Versicherung geltend gemacht werden, die 2.609 Euro zuschießen würde. Somit verbliebe der Kirchenstiftung ein zu zahlender Betrag von 9.815 Euro. Der Gemeinderat befand, dass es sich bei der Wallfahrtskirche um ein bedeutendes kulturelles wie auch religiöses Aushängeschild der Gemeinde han­delt, die mit ihrem Park und den Ruhebänken von ganz erhebender Bedeutung sei. Bürgermeister Man­fred Kössel schlug vor, dass die Gemeinde die zwei Maßnahmen mit je 50 Prozent der Kosten unter­stützt. Dieser Vorschlag fand bei allen Räten volle Zustimmung und wurde deshalb ohne Gegenstimme befürwortet.

Wünsche und Anträge

Gemeinderat Thomas Fritsch stören die alten Tele­fonmasten mit den durchhängenden Leitungen nahe Oberreuten. Er befand, dass diese nicht mehr im Einsatz seien und die Landschaft verschandeln und beseitigt werden sollten. Bürgermeister Kössel will sich deswegen mit der Telecom in Verbindung set­zen.