Der Jahresrückblick der Freiwilligen Feuerwehr Eisenberg erstreckte sich wegen der Corona­beschränkung über zwei Vereins­jahre. Vorsitzender Robert Fritz konn­te zu der gut besuchten Ver­sammlung auch Kreisbrandinspektor Peter Einsiedler und Kreisbrand­­meister Alexander Schneider sowie Eisenbergs stellver­tretende Bür­ger­meisterin Eva Schabel begrüßen. Der Vorsitzende freute sich, auch die Ehren­mitglieder Wilhelm Pracht und Ludwig Brenner begrüßen zu kön­nen. Der Verein zählt gegen­wärtig 133 Mitglieder, davon 68 Aktive und drei Ehrenmitglieder. Nachwuchs­sor­gen hat der Verein nicht.

Vier verstorbene Mitglieder hatte der Verein in den zwei Jahren zu be­klagen, deren besonders gedacht wurde.

Der Vorsitzende Robert Fritz bedau­erte ebenso wie Komman­dant Chris­toph Kössel, dass keinerlei Feiern und Feste und kein Ausflug statt­finden konnten. Übungen konnten nur im eingeschränkten Rahmen in kleinen Gruppen abgehalten werden. Die Ein­satzbereitschaft war jedoch jederzeit gewähr­leistet, der Übungsbetrieb wur­de im eingeschränkten Rahmen durch­geführt. Im Oktober 2020, nachdem die Be­schränkungen kurzzeitig gelo­ckert wurden, konnten noch sieben Prüf­linge die MTA-Prüfung ablegen. (Mo­du­lare Trupp­ausbil­dung) Im Okto­ber 2021 legten vier Absolventen die Zwischenprü­fung ab. Von größeren Bränden blieb man im Gemeinde­bereich verschont, beim Großbrand in Hopfen im Januar 2020 wurde Nach­barschaftshilfe geleistet. Zehn Ein­sätze gab es 2020 und sieben im Jahr 2021. Der Brand eines Garten­hauses in Eisen­berg An der Leiten, konnte durch die spontane Hilfe der Nachbarn gerade noch vor dem Über­greifen auf das Wohnhaus gelöscht werden. Mehr­mals waren Ölspuren zu besei­tigen. Auch einen Hochwas­serein­satz gab es nach Starkregen am Burgweg und zu einen Verkehrs­unfall wurde die Feu­erwehr auch gerufen, berichtete Kom­man­dant Christoph Kössel.

 Zeit sinnvoll genutzt Die etwas ruhigere Zeit wurde jedoch sehr sinnvoll genützt, ver­kündeten Vorstand Fritz und Kom­mandant Kös­sel mit Stolz. Fleißige Mitglieder hatten die gesamte Fahr­zeughalle komplett neu geweißelt  und in die Halle wurden neue Tore eingebaut, wo die freiwil­ligen Helfer kräftig mit anpackten und die Elek­triker des Vereins kostenlos die Anschlüsse erledigten. Kommandant Kössel stellte neue Schutzanzüge mit integrierter Abseileinrichtung vor, mit denen alle Personen der Atem­schutz­truppe ausgerüstet wurden.

Ehrungen für langjährige Treue  Die Ehrung dreier verdienter Per­sonen für langjährige Treue nahm KBI Peter Einsiedler vor. Für 25 Jahre konnten Markus Lory und Wolfgang Stapf geehrt und mit Urkunde und dem „Silbernen Feuerwehr-Ehrenzeichen“ für aktiven Dienst be­dacht werden. Der 1. Vorstand der F. Feuerwehr Eisenberg, Robert Fritz kämpft seit 40 Jahren mit großem Engagement an vielen Fronten für die Eisenberger Feuerwehr. Er war 18 Jahre 1. Kommandant und ist seit 2018 Erster Vorstand der Eisenberger Feuerwehr. Dies wusste Kreis­brandinspektor Peter Ein­siedler mit großen Dankesworten zu würdigen und überreichte Robert Fritz das „Goldene Feuerwehr-Ehrenab­zeichen“ des Baye­ri­schen Innenministers. Er er­wähnte in seiner Dankrede auch die langjährige Mitarbeit im Vor­stand von Wolfgang Stapf. Anerken­nende Dan­kesworte gab es auch von Eva Maria Schabel als Vertreterin von 1. Bürger­meister Manfred Kös­sel. Die Gemein­de habe immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Feuerwehr und sprach den Geehrten und allen Aktiven den Dank der Gemeinde aus. Am Schluss dankte auch Vorstand Robert Fritz insbesondere der Fah­nen­sektion sowie dem Hausmeister­paar Marlene und Moritz Brenner für ihre zuverlässige und gute Arbeit. Zum Grillfest der Feuer­wehr, das am 23. Juli stattfindet, wurde bei der Versammlung bereits eingeladen.

Die Geehrten von links auf dem Bild:
Wolf­­gang Stapf 25 Jahre, Robert Fritz 40 Jahre, Markus Lory 25 Jahre mit Kreisbrandinspektor Peter Ein­siedler, der die Ehrungen vornahm.