Bei der Führungsmannschaft der F. Feuerwehr Eisenberg gibt es nur zufriedene Gesichter und alles läuft wunschgemäß. Diese erfreuliche Nachricht zog sich bei der Jahreshauptversammlung wie ein roter Faden durch alle Berichte der Vorstandschaft und der Redner. Das vergangene Jahr sei zwar sehr arbeitsintensiv, jedoch auch erfolgreich verlaufen. Das Feuerwehrhaus samt dazugehörender Werkstatt wurde in vielen freiwilligen Arbeitsstunden aufge­frischt und die Werkstatt neu ausgestattet, eingerich­tet und frisch gestrichen. Das neue Digitale System „MP-Feuer“ wurde übernommen, das Eintragen sämtlicher Daten ist, weil sehr arbeitsintensiv, noch am Laufen. So zeigte sich Erster Vorsitzender Robert Fritz in seinem Jahresrückblick mit seiner Mannschaft sehr zufrieden und dankte auch für den guten Besuch der Jahresversammlung.

Mit 69 Aktiven sei die Eisenberger Wehr sehr gut aufgestellt. Diese Zahl sei seit 20 Jahren fast konstant, lobte der Vorstand. Die Aktiven erfahren durch 128 passive Mitglieder und drei Ehrenmit­glieder moralische Unterstützung. Auch die Ge­meinde zeige sich immer wohlwollend bei allen Anliegen der Feuerwehr, wofür Erster Vorstand Robert Fritz dem Bürgermeister und seinem Gemeinderat ein großes Dankeschön aussprach. Wir haben keine Nachwuchssorgen, und dass vier junge Frauen den Weg zur Feuerwehr gefunden hätten, sei besonders erfreulich.

Kommandant Christoph Kössel berichtete von neun Einsätzen, davon ein Stadelbrand im Oktober, drei­mal mussten lange Ölspuren unschädlich gemacht werden und ein über Tage eingeschalteter und ver­gessener Elektroherd erforderten das Eingreifen unserer Leute. Bei drei größeren Veranstaltungen wurden Parkplatzdienste geleistet. Zwölf Übungen wurden durchgeführt, eine davon mit den Kamera­den aus Hopferau und Weißensee. Dazu kamen acht Funkübungen und eine Unterweisung durch Erdgas Schwaben sowie eine Vorführung der Schlauchrei­nigung in Füssen, wo künftig alle Schläuche nach Einsätzen gereinigt und geprüft werden. Sieben Personen nahmen an 32 Schulungsabenden an der MTA Ausbildung erfolgreich teil.

Schriftführer Thomas Pracht berichtete von neun Sitzungen der Vorstandschaft und machte deutlich, dass auch Kameradschaft und Geselligkeit gepflegt wurden. Und Kassenwart Wolfgang Stapf beschrieb sehr viele Kontobewegungen und konnte einen Gewinn in der Kasse vorweisen. Der Vorstandschaft wurde, nachdem die Kasse im Vorfeld geprüft wurde, einstimmig die Entlastung gewährt.

Neue Aufgaben durch Erdgas

Mit dem Verlegen der Erdgasleitung im Gemeinde­gebiet und den dazu gehörenden Hausanschlüssen kommen neue Herausforderungen auf die Feuer­wehr zu. Da die damit verbundenen Gefahren nicht sichtbar sind, wurde ein Gasmessgerät angeschafft. Die beiden Kommandanten Christoph Kössel und Thomas Schrade erklärten das hochsensible Gerät, das fast unglaubliche Fähigkeiten aufweist. Es erkennt die Art der Luftverunreinigung und ob es sich um brennbare oder nicht brennbare, giftige oder ungiftige Gemenge handelt und meldet dies dem Feuerwehrmann.

Lob vom Kreisbrandmeister

Kreisbrandmeister Alexander Schneider zeigte sich mit dem Gesamtzustand der Eisenberger Wehr hochzufrieden, hier sei nichts zu bemängeln und sprach der gesamten Truppe große Anerkennung aus. Er berichtete, dass künftig Feuerwehrjubilare für 25- 40- und 50jährige Dienste im Modeon vom Landkreis geehrt und ausgezeichnet würden.

Bürgermeister Manfred Kössel nannte in seinem Grußwort das neue digitale Speicherwerk „MP Feuer“ eine hervorragende und zeitgemäße Einri­chtung. Dabei seien alle Daten mit doppelter Sicherheit in Seeg zentral gespeichert und jederzeit verfügbar. Für das so gut gelungene „Auf Vor­dermann Bringen“ des Feuerwehrhauses und der dazu gehörenden Werkstatt sprach er allen seinen u­eingeschränkten Dank aus und auch dafür, dass nach den letzten argen Regengüssen die Feuerwehr mit über 20 Mann am Beseitigen der Schäden mitgearbeitet hätten. Ihr habt hervorragende Zu­kunftsaussichten, denn ihr habt die Jugend mit Burschen und Mädchen mit im Boot.