Auf ein bewegtes Vereinsjahr mit vielerlei Aktivi­täten und bedeutenden Leistungen konnte der Bur­genverein Eisenberg bei seiner Jahresversammlung im Burghotel Bären in Zell zurück blicken. Erster Vorsitzender Günther Pleier begrüßte besonders Bürger-meister Manfred Kössel im Kreis der etwa 25 Anwesenden. Die Umgestaltung und Erneuerung des Burgenmuseums mit feierlicher Einweihung war das herausragende Ereignis des vergangenen Jahres. Dass die Burgenregion Allgäu nun im Eisenberger Rathaus mit einer ¼ Stelle vor Ort vertreten und besetzt ist, sei für den Verein von großer Bedeutung. 180 Mitglieder zählt der Verein gegenwärtig. Fünf Mitglieder sind im vergangenen Jahr verstorben, denen der Vorsitzende zu Beginn seines Jahresbe­richts in würdiger Form gedachte.

Im Jahresbericht von Günther Pleier stach die Eröffnung des grundlegend erneuerten Burgenmuse­ums am 12. Mai durch Landrätin Zinnecker und die Segnung durch Pfarrer Niklewicz am 21. Mai be­sonders hervor. Viele geschichtsinteressierte Bürger, so der Vorsitzende, zeigten sich von der neuen Aufmachung sehr angetan. Besondere Beachtung fand dabei der Medienraum, wo bei einem 12-minü­tigen Film die Besucher auf eine virtuelle Zeitreise mitgenommen werden. Weitere herausragende Er­eignisse waren der Jahresausflug zum Schloss Hür­bel nahe Ulm sowie die Beteiligung am Festzug mit einem schön gestalteten Festwagen beim Jubelfest „Musikanten treffen Schützen“. Auch das Ritter­spektakel am 19. und 20. August sei wieder zur vollen Zufriedenheit verlaufen. Durch die heimi­schen Fanfarenbläser habe das Spektakel noch mehr an Bedeutung gewonnen. Dies alles sei nur durch die große Einsatzfreude der vielen Helfer möglich sagte Pleier und dankte dabei allen Beteiligten von Her­zen. Diesem großen Dank schloss sich auch Bürger­meister Manfred Kössel an, dem die zwei Ruinen und der Burgenverein, wie er selber betont, in ganz besonderer Weise am Herzen liege. Kössel dankte auch allen Sponsoren, die mit großherzigen Spenden die Umgestaltung des Museums gefördert haben. Auf einer Gedenktafel im Museum werden die Spender gewürdigt.

Dass die Burgenregion Allgäu, an der 23 Gemeinden mit 38 Burgobjekten beteiligt sind, nun von Eisen­berg aus mit einer ¼ Stelle besetzt und verwaltet werde, sieht der Bürgermeister als besonderen Er­folg und gute Zukunftsperspektive. Diese Stelle liegt nun in den Händen von Katrin Heller-Breer und ist inzwischen gut angelaufen.

Schriftführer Matthias Beuße erläuterte alle Aktivitä­ten des abgelaufenen Vereinsjahres detailliert und Schatzmeister Uwe von Pigage verlas den sorgfältig geführten Kassen-bericht, worauf der Vorstandschaft einstimmig die Entlastung gewährt wurde.

Der diesjährige Jahresausflug findet als Bildungsrei­se am Pfingstsonntag, dem 20. Mai statt und führt zur Burg Teck. Anmeldungen nimmt Silvia Müller entgegen. Eine Homepage über den aktuellen Stand der Burgenregion befindet sich in Arbeit und wird bald fertig gestellt sein. Am Ende der Versammlung zeigte Helmut Schrade noch Bilder von den Ereig­nissen des abgelaufenen Jahres, wofür ihm Vorstand Günther Pleier freundlich dankte.