In Eisenberg konnte am Mittwoch, den 29. April Käsermeister Josef Kreuzer bei guter Gesundheit den 95. Geburtstag feiern. Der Jubilar erfreut sich noch sehr guter Gesundheit, genießt jeden Tag beim Laufen die schöne Natur und liest auch interessiert die Allgäuer Zeitung. Zu ihr hat er mit seiner Frau Babette eine ganz besondere Beziehung, denn sie brachte stolze 46 Jahre jeden Morgen die Allgäuer Zeitung zu ihren Lesern und wurde dabei, als er in den Ruhestand trat, von Ehemann Josef tatkräftig unterstützt. Zum Ehren­tag erschie-nen Bürgermeister Manfred Kössel sowie auch Pfarrer Dariusz Niklewicz mit PGR-Vorsitzender Christine Zweng und Genovefa Sommer mit Geschenken bei dem hochbetagten Jubilar und seiner Frau zum Gratulieren. Für den Veteranen- und Soldatenverein brachte Albert Guggemos dem Ehrenmitglied die Glückwünsche des Vereins und ebenfalls ein Geschenk, denn der Jubilar engagierte sich viele Jahre im Veteranen­verein als Fahnenbegleiter und sammelte Ve­reinsbeiträge ein.

Josef Kreutzer stammt gebürtig aus Altusried, kam aber Anfang der 1950er-Jahre als Käsermeis­ter nach Zell. Der berufliche Weg führte ihn dann mit seiner Familie nach Eiterberg bei Rückholz, wo er die dortige Sennerei bis zum Beitritt zur Milchverwertung Ostallgäu im Jahr 1967 führte. 1972 zog die Familie ins eigene Haus nach Eisenberg, wo sie heute mit Tochter Anne ihren Lebensabend verbringen. Der Jubilar ist auch heute noch sehr fit und aktiv, läuft jeden Tag und liest natürlich interessiert die Allgäuer Zeitung. Der 95. Geburtstag wurde mit den Kindern und den 12 Enkeln in mehreren Etappen gefeiert. Dass dabei auch Pfarrer Dariusz Niklewicz mit Ver­tretern der Pfarrgemeinde aufkreuzte, freute den Jubilar ganz besonders. Als ihn der Pfarrer fragte, wie man es schaffe, so betagt so rüstig zu sein sagte dieser. „Man muss zufrieden sein und sich viel Bewegen“. Das Bild zeigt den Jubilar im Garten mit Gattin Babette, vor ihnen Pfarrer Dariusz Niklewicz, links Bürgermeister Manfred Kössel, neben dem Jubilar rechts die Vorsitzende das PGRs, Christine Zweng mit Genovefa Sommer und Albert Guggemos vom Veteranen- und Soldatenverein.