Immer zu Diensten sein für die Bürger der Burgengemeinde Eisenberg und deren Gäste. Diesen Prolog haben sich die Verantwortlichen der Musikkapelle Eisenberg längst auf ihre Fah­nen geschrieben. Und so wurde auch bereits vor dem Neujahrskonzert ganz aktuell das alte Jahr in jeder Ortschaft von einer Bläsergruppe vor den Häusern verabschiedet und das neue musikalisch begrüßt. Diese Aufgabe hatten auch heuer wie in den letzten Tagen das alten Jahres die Musikanten sehr gerne übernommen, gab es doch für sie in den meisten Häusern eine kleine Wegzehrung und meist auch etwas für die durstigen Kehlen.

Am 2. Januar folgte dem Musizieren im Freien ein Neujahrskonzert in den Räumen des Burghotel Bären in Zell. Dies wird alljährlich von den „alten Hasen“ der Kapelle gestaltet, wovon die  meisten jedoch recht jugendlich sind. Über ein volles Haus konnten sich dabei Musikantenvorstand Georg Wiedemann mit Dirigent Markus Brenner und natürlich nicht zuletzt auch Hausherr Schorsch Kössel freuen. Georg Wiedemann brachte bei seinen Begrüßungsworten seine große Freude zum Ausdruck, dass die kulturellen Angebote zur Weihnachtszeit so gut angenommen werden.

 Das breit gefächerte Programm begann mit „Centuition“, einem englischen Marsch und einer Böhmischen Polka. „Ghostbusters“, zu deutsch Geisterjäger, war das folgende Stück betitelt, das dem gesamten Orchester schon hohes Können abverlangte und mit mächtigem Applaus bedacht wurde. Zur Auflockerung las Vorstand Georg Wiedemann eine heitere Begebenheit um eine Weihnachtskrippe vor, wo wegen kaputt gegange­ner Figuren schon mal Playmobil-Männer und -Frauen den hl. Josef und auch die Weisen aus dem Morgenland ersetzten mussten. Dann ging es mit durchwegs anspruchsvollen Melodien weiter, darunter auch ein Stück aus „Nessaja“ aus dem Musical „Tabaluga“. Mehrere Kompositionen wurden schon für das große Frühjahrskonzert am 7. März einstudiert und hier probeweise vor Publikum gespielt. Am Ende stellten noch drei Zugaben mit dem „Fliegermarsch“, dem „Deutschmeister-Regimentsmarsch“ sowie „Con`t help falling in love“ die Besucher mehr als zufrieden. Und so bedankte sich Hausherr Georg Kössel bei den Akteuren für den „Musikalischen Hochgenuss“ und den vielen Gästen ganz herzlich fürs Kommen.