Sehr gut besucht war der Neujahrsempfang in der Gemeinde Eisenberg, zu dem die kirchliche und die weltliche Gemeinde in die Aula der „von Freyberg-Grundschule“ geladen hatten. Schön, dass wir uns zusammenfinden, um gemeinsam über ein ver­flossenes Jahr Rückschau zu halten und mit einander zu reden, sagte Pfarrer Dariusz Niklewicz am An­fang seiner Betrachtung. Es habe viele schöne Momente, aber auch nachdenkliche und den Frieden und das gesellschaftliche Leben bedrohende Situa­tionen gegeben. Ein erfreuliches Highlight nannte der Pfarrer nach all den Weltfrieden bedrohenden Konflikten  den Gewinn der Fußball-Weltmeister­schaft. Noch bedeutender sei für die Katholische Kirche Papst Franziskus, dem es mit seinen franzis­kanischen Stil gelungen sei, der Kirche wieder großes Ansehen weltweit zu verleihen. Seine Arbeit im Stillen habe außerdem nach über 50-jährigen Feindseligkeiten die Aussöhnung zwischen Kuba und Amerika bewirkt können. Daraus werde ersicht­lich, wie segensreich dieser 78-Jährige für das Wohl der ganzen Welt arbeitet. 

Die örtlichen Themen betreffend bezeichnete der Geistliche die Einführung der neuen Laudate als großes Plus, sie sei sehr gut gelungen. Die Romfahrt von 50 Ministranten aus Zell und Hopferau sei neben anderen schönen Festen und Feiern für seine Minis ein wahrer Höhepunkt gewesen. Bedauert hatte Pfarrer Niklewicz, dass die priesterlosen Wortgottes­dienste von dem sehr engagierten Team nicht besser angenommen werden. Am Ende seiner Rede dankte der Pfarrer all den hoch motivierten Helfern mit einem kurzen Gedicht für die volle Unterstützung und wünschte allen ein gutes Jahr 2015.

Bürgermeister Manfred Kössel konnte berichten, dass seine inzwischen acht Monate währende  Amtszeit sehr zufriedenstellend verlaufen sei und die Zusammenarbeit mit seinem Gemeinderat sehr harmonisch funktioniere. Es sei sein großes Bestre­ben, den Bürgern auch weiterhin beste Vorausset­zungen für ein lebenswertes Dasein in der Burgen­gemeinde zu ermöglichen. Deshalb werde auch wieder an einem neuen Baugebiet für Einheimische gearbeitet, genaueres darüber sei noch nicht hieb- und stichfest, darüber werde bei der Bürgerver­sammlung ausführlich berichtet. Sehr erfolgreich arbeiten würde der Kindergarten und die Kinder­krippe in Zell sowie der Kinderhort mit Nachmit­tagsbetreuung an der Grundschule. Eckpfeiler einer funktionie-renden Gemeinde seien Gewerbebetriebe und eine gute Gastronomie. Auf Beides könne die Gemeinde Eisenberg mit Stolz verweisen, denn die Menschen können hier nicht nur gut leben, hier finden auch sehr viele einen sicheren Arbeitsplatz. Kössel verwies auch auf das vielfältige kulturelle Angebot in der Gemeinde und dankte deshalb insbesondere den Vereinen, die dieses ermöglichen und dabei auch in der Jugendarbeit Großes leisten. 

Diese Arbeit werde auch von der Gemeinde hoch geschätzt und anerkannt, deshalb haben schon 2012 acht aktive Bürger, die sich für das Gemeinwohl in besonderer Weise engagierten, die zwei Jahre gültige  Ehrenamtskarte des Landkreises Ostallgäu verliehen bekommen. Für das Jahr 2014/15 wurde diese Anerkennung weiteren acht Personen zuteil, sagte der Bürgermeister in Anerkennung der Arbeit für das Ehrenamt. Um unsere herrliche Grundschule in Speiden auch weiterhin voll mit Leben zu erfüllen wünschte sich der Bürgermeister, dass auch künftig viele Kinder geboren werden, im letzten Jahr seien es nur zwölf gewesen. Mit ebenfalls guten Wün­schen und Dankesworten beendete Manfred Kössel seinen ersten Neujahrsempfang. Anschließend wur­den bei Sekt, Säften und Pils noch viele gute Gespräche geführt. Viele Anwesende empfanden die Veranstaltung als sehr nützlich und auch aufschluss­reich.

Das Gruppenbild zeigt die Geehrten mit Bürgermeister Manfred Kössel, die 2012 und 2014 die Ehrenamtskarte erhalten haben. Auf dem Bild fehlen Manfred Schneider (2012) und Dr. Markus Brenner (2014), der dienstlich verhindert war.

Geehrte 2012: Abt Franz, Guggemos Albert, Häfele Jakob, Kössel Martin, Schneider Norbert, Schneider Man­fred, Wiedemann Georg und Sommer Genovefa.

Geehrte 2014: Berktold Barbara, Dr. Brenner Markus, Gast Josef, Gast Oskar, Häfele Josef, Pölcher Bertold, Pracht Wilhelm und Stapf Alfons,