Bürgermeister Manfred Kössel eröffnete den Neujahrsempfang in der Aula der „von Freyberg-Grundschule“ in Speiden und hieß alle herzlich willkommen. Er brachte seine Freude über den guten Besuch zum Ausdruck und wünschte gute Begegnungen der Vertreter der Kirchlichen und Weltlichen Gemeinde mit allen Bürgern und übergab nach seiner Begrüßung das Wort an den Leiter der Pfarreiengemeinschaft, Pfarrer Wolfgang Schnabel. Der Geistliche begann seine Ausführungen mit einem Spruch von Adolf Kolping“ nur mutig vorwärts, Gott wird für uns sorgen“, und ließ dann das Jahr, in dem es vielerlei Höhepunkte gab, Revue passieren. Besonders einprägend seien die Fasten­wallfahrtstage gewesen, wo hochgradige Prediger wie der frühere Erzabt Notker Wolf oder Domkapi­tular Monsignore Harald Heinrich mit ihren Pre­digten die Gottesdienstbesucher fesselten. Er be­zeichnete es als großes Glück, dass mit Benedikt Tui ein Pastoralreferent die Arbeit von Frau Laxi weiterführt. Einmalig nannte der Redner auch das 65jährige Mesnerjubiläum von Genovefa Sommer und dass ein Nachfolgeteam gefunden wurde. Auch die Weihe des neuen Kreuzes auf dem Drachen­köpfle und der Pfarrausflug nach Absam und Innsbruck waren einprägende Ereignisse, sagte Pfarrer Schnabel. Den Stillstand beim Pfarrhof in Zell nannte er eine tiefe Wunde, es sei jedoch erreicht worden, dass er noch als Nebenbüro und auch das Moritzstüble weiter genutzt werden könne.

Bürgermeister Manfred Kössel konnte in seinem Jahresrückblick viel Positives vorweisen. Dazu zählten die Fertigstellung des Radweges nach Pfronten und die Einweihung des Dorf-Gemein­schaftshauses in Zell. Die Erneuerung der Dorf­straße in Zell sei weit gediehen und wird 2020 den Abschluss finden. In anderen Orten schließen Metzgereien, wir haben das große Glück, dass Dominik Riedhofer sehr erfolgreich eine Metzgerei eröffnet hat. Zum 1. Januar 2019 hat die Gemeinde die Friedhofsverwaltung übernommen und der Tourismus sei sehr stabil. Besonders freue Ihn, so Kössel, dass für die Kommunalwahl im März 17 Kandidaten, darunter zwei Frauen gewonnen wer­den konnten. Für das Erreichte spreche er allen die mithalfen seinen großen Dank aus. Ein ganz besonderes Vergeltsgott sagte er den Mariahilfern für die Ausrichtung des Nikolausmarktes. Auch an die Leiter des Kinderhorts, des Kindergartens und der Kinderkrippe richtete Kössel seinen ganz besonderen Dank, ebenso auch allen Vereinsvor­ständen, die mit vielerlei Aktivitäten das Leben in der Gemeinde gestalten. Alle unsere Erfolge beru­hen auf der Mitarbeit vieler Bürgerinnen und Bürger, die sich mit ihren Stärken, ihrer Kreativität und ihrem Engagement für die Gemeinschaft ein­setzten.

Kössel findet es gut, dass heute vieles auf den Prüfstand kommt und nach besseren Möglichkeiten gesucht wird. Er bedauert aber, dass auch vieles schlecht geredet wird und dass negative Vorfälle von den Medien dramatisiert werden, jedoch die allgemeine gute Arbeit kaum Erwähnung findet.

Ehrung für gute Berufsabschlüsse

Nach Jahresrückblick und herzlichen Dankesworten konnte der Bürgermeister noch vier junge Men­schen für hervorragende Berufsabschlüsse ehren und sie mit einer Rose und einem kleinen Geschenk erfreuen. Dies waren Carina Guggemos, sie erhielt den Landkreispreis für hervorragenden Abschluss der Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau für Uh­ren und Schmuck. Daniela Schneider und Maximi­lian Schabel für erfolgreichen Berufsabschluss als Agrartechnische Asistenten (ATA) in der Fach­richtung Milchwirtschaft und Lebensmittelanalytik. Und Sara Nady erhielt den Staatspreis anlässlich ihres erfolgreichen Berufsabschlusses als Fachkraft für Ernährung und Versorgung. Bürgermeister Kös­sel hob diese besonderen Leistungen mit aner­kennenden Worten hervor und die vielen Anwesenden spendeten dafür herzlichen Applaus.