Trotz widriger Wetterverhältnisse hatten sich sehr viele Bürgerinnen und Bürger zum Neujahrsemp­fang in der Aula der „von Freyberg-Grundschule“ in Speiden eingefunden. Hier wartete auf die Besucher ein kleines Buffett mit Kanapees und Getränken nach Belieben, das vom Pfarr- und Gemeinderat liebevoll zubereitet wurde. Bürgermeister Manfred Kössel und der Leiter der Pfarreiengemeinschaft Seeg, Wolfgang Schnabel lobten die harmonische und konstruktive Zusammenarbeit. Unsere Erfolge beruhen auf der Mitarbeit vieler Bürgerinnen und Bürger, die mit Ihren Stärken, ihrer Kreativität, Engagement und Tatkraft, sich für die Gemeinschaft einsetzten und dabei großes Verantwortungsbe­wusstsein an den Tag legen.

Über das abgelaufene Jahr zeigte sich Bürgermeister Manfred Kössel sehr zufrieden. In 16 Gemeinde­ratsitzungen wurden die Schritte festgelegt. So konnte das Dorfgemein-schaftshaus fertig gestellt werden, der Radweg wurde fertig gestellt, für die Dorfstraße Zell steht die Ausschreibung an, sodass in diesem Jahr noch mit den Arbeiten begonnen werden könne. Sehr gute Arbeit hat der Helferkreis Asyl geleistet, dessen Arbeit nun beendet ist. Das Gewerbegebiet Osterreuten West wurde erweitert, sodass neue Betriebe ansiedeln können, wodurch neue Arbeitsplätze entstehen. Dies und viel Er­reichtes mehr gründet auf die harmonische Zusam­menarbeit mit dem Gemeinderat und vor allem mit den Vereinen, denen er in ganz besonderer Weise danken wolle, sagte Kössel. Wir dürfen Stolz sein, auf das was unsere Vereine für unsere Gemeinde, für unsere Jugend, fürs kulturelle Leben in der Gemein­de leisten. Der Bürgermeister lobte auch die gute Zusammenarbeit mit Pfarrer WolfgangSchnabl, der Kirchenverwaltung und dem Pfarrgemeinderat, mit Schule, Kinderhort, Kiga und Kinderkrippe. Danken wolle er auch allen Unternehmen und Gewerbebe­trieben für die Bereitstellung von Arbeitsplätzen, die dadurch den Wohlstand unserer Bürger möglich machen, und der Gemeinde einen finanziellen Spiel­raum ermöglichen. Insbesondere dankte Kössel noch den Schneeräumern, die derzeit übermäßig gefordert seien und wünschte allen Bürgern viele schöne und aufbauende Momente.

Pfarrer Schnabel gut eingelebt

Rundum zufrieden zeigte sich auch Pfarrer Wolfgang Schnabel und zog eine sehr positive Bilanz seines ersten Jahres als Leiter der Pfarreiengemeinschaft. Ich habe mich hier gut ein­gelebt, die Zusammenarbeit mit dem Pfarrgemeinde­rat und der Kirchenverwaltung sei vorbildlich. Als neuen Kirchenpfleger für Zell und Maria Hilf stellte er Schulrektor Hans Berktold vor, der am Freitag, den 11. Januar gewählt wurde. Ein sehr schönes und prägendes Highlight nannte Pfarrer Schnabel das große Treffen des Alpwirtschaftlichen Vereins Allgäu auf der Schlossbergalm mit schöner Berg­messe. In seiner Ansprache dankte der Geistliche auch Barbara Berktold, die zuvor für ihre 25 Jahre währende Mesnertätigkeit in Maria Hilf geehrt wurde. Über die Sanierung des Zeller Pfarrhofs wollte der Pfarrer nicht allzu viel sagen, hier sei momentan Augsburg am Zug, nachdem die Sanie­rung nach neuesten Erkenntnissen wesentlich teurer komme als zunächst geplant. Am Ende seiner Worte dankte Pfarrer Wolfgang Schnabel allen für die herzliche Aufnahme und riet für ein erfolgreiches Leben, die Kunst der kleinen Schritte zu lernen.

Schöne Ehrung für Christina Zweng

Am Ende des Neujahrsempfangs durfte Bürgermeis­ter Manfred Kössel noch eine sehr erfreuliche Aufgabe wahrnehmen. Die junge Christina Zweng aus Zell hat ihre Ausbildung zur „Medizinischen Fachangestellten“ (MFA) an der St. Vincenz Klinik in Pfronten mit der Gesamtnote 1,0 abgeschlossen. Für diese Spitzenleistung hat sie den Staatspreis von Schwaben erhalten. Zu diesem Erfolg überreichte ihr Bürgermeister Kössel noch ein Präsent der Gemein­de und bat die junge Fachkraft, ihre Geschichte zu erzählen. Mit großer Sicherheit und erstaunlicher Rhetorik erzählte die junge Fachkraft von den durchlaufenen Fachbereichen von der Ambulanz, Funktionsdiagnostik, Endoskopie, Rezeption, Lager, Physiotherapie usw. und erzählte, dass sie nun seit Januar 2018 in der Chirurgischen Ambulanz arbeite, wo Notfallpatienten versorgt und kleinere Operatio­nen durchgeführt werden.

Nun beendete der Bürgermeister den offiziellen Teil des Empfangs und lud zum schmackhaften Steh­imbiss ein, wo noch ausgiebig weiter geplaudert wurde.