Die Familie Splitgerber ist in der Burgengemeinde noch nicht allen geläufig. Die Familie hat in Ei­senberg an der Kreisstraße vor vier Jahren ein Anwesen mit großem Garten erworben. Hier leben Stefan Splitgerber, von Beruf Diplom-Sozialpeda­goge und seine Frau Manuela, von Beruf Erzieherin mit ihren vier Kindern wie man sehen kann, glück­lich und zufrieden. Die Kinder sind Ludwig, 12 Jahre, Magnus 9, Jahre, Theresa 6 und Marlene 2 Jahre. In dem großen Garten haben die Eltern ein schönes Gartenhaus, ein Baumhaus, einen Hühner­stall mit zehn Hühnern mit Auslauf, Kinderschaukel und weitere Einrichtungen für ihre Kinder geschaffen, die hier im wahrsten Sinn des Wortes ein Kinderparadies vorfinden.

Da beide Eltern im sozialen Dienst tätig sind, waren sie auch über die Ostertage immer wieder zeitweise am Arbeiten, wo sich jeweils der Partner um den Nachwuchs kümmern musste. Dies habe jedoch bei dem schönen Wetter, so versichern beide, keinerlei Probleme bereitet, da sich die Kinder im Garten und in der Natur total zuhause fühlen. So konnte die Familie schon den Karfreitag fast ohne Einschrän­kungen erleben. Dass sie, wegen der gegenwärtigen Beschränkungen nichts unternehmen konnten, wur­de mit Zeitvertreib im Garten ausgeglichen. Am Karsamstag, wo Manuela wieder arbeiten musste, beschäftigte sich Stefan mit dem Nachwuchs im Garten.

Am Ostersonntag wurde zunächst gemeinsam festlich gefrühstückt, nachdem die Buben die Nacht im Baumhaus geschlafen hatten und von da aus auch einen (Oster-)Hasen beobachten konnten. Im Anschluss begaben sich die Kinder auf Osternest­suche und im Anschluss wurden die Schokoeier gerecht verteilt. Am Vormittag, so berichtet Manu­ela, haben wir dann auf You-Tube zusammen einen Ostergottesdienst mitgefeiert, nachdem unser Lud­wig heuer zur Firmung und Magnus zur Erstkom­munion kommt.

Nach einem Telefonat mit der Oma wurde der Pizzaofen angeheizt, während die Buben im Garten mit den Fahrrädern sportelten, über Schanzen fuhren und die Mädels im Sandkasten spielten. Am Nachmittag hatten dann alle zusammen im Garten ein altes Trambolin aufgebaut und dabei den herr­lichen Sonnenschein genossen.

Am späteren Nachmittag des Ostersonntags haben wir zusammen Mau Mau gespielt, erzählt Manuela. Dann noch den Rasen gegossen und im Garten aufgeräumt und zusammen zu Abend gegessen. Danach haben wir noch mit Oma per Whats-App-Video-Telefonie gesprochen und die Mädels ins Bett verfrachtet. Die Buben durften wieder, weils soviel Spaß gemacht hatte, im Baumhaus schlafen. Und so haben wir über die Osterfeiertage von den Einschränkungen im Prinzip wenig mitbekommen und auch nichts vermisst, sagten die rührigen Eltern Manuela und Stefan Splitgerber überzeugend.