Erneut hatte der Pfarrge­meinderat Zell die Seniorinnen und Senioren zur Schlemmertour einge­laden und rund 30 Betagte folgten der Einladung. Unter ihnen auch Pfarrer Wolfgang Schnabel. Bei strahlendem Herbstwetter traf man sich zunächst am neuen Clubheim des TSV Hopfe­rau-Eisenberg-Seeg nahe Unterreuten. Dort wurde die Gruppe schon vor Thorsten Reinke erwartet und herzlich begrüßt. Er erklärte den Neubau von der Planung bis zur Vollendung und freute sich über das große Interesse der Besucher. Anschließend wurden von fleißigen Helfern frische Weißwürste mit Brezen und natürlich auch Geträn­ke nach freier Wahl serviert.

Dann ging es weiter zur St. Hildegard-Kapelle der Familie Martin in Unter­dolden. Hier erklärte Christiane Martin die Entstehungsgeschichte. Es sei ein Wunsch der Familie gewesen, nach­dem der Weiler Unterdolden bisher keine Kapelle vorweisen konnte. Viele der Besucher hatten die liebliche Ka­pelle noch nicht gesehen und waren begeistert von der schlichten Schön­heit. Mit Worten aus Schriften der Hl. Hildegard, einem gemeinsamen „Vater Unser“ und dem Segen vom Pfarrer endete dieser Besuch.

Dann ging es weiter nach Zell, wo die
Besucher von Musikervorstand Stefan Körbl und seinem Stellvertreter Maxi Schabel erwartet wurden. Sie zeigten der Seniorengruppe den neuen Probe­raum für die Musikkapelle im Dorfge­meinschaftshaus. Anschließend ging es in den ehemaligen, inzwischen zu ei­nem sehr schönen und erweiterten  Auf­enthaltsraum ausgebauten alten Pro­­beraum, wo von den Musikern nach den Proben die Geselligkeit herrlich  gepflegt werden kann. Dass dies alles in Eigenarbeit fertig gestellt werden konnte, erfüllt die Musikanten mit gro­ßem Stolz.

Nun folgte die Besichtigung des neu umgebauten Schützenheimes in Zell. Hier erläuterten Schützenmeister Georg Guggemos und Kassier Alfred Gugge­moos die neuen, vollelektronischen  Schießstände und mehrere versuchten sich auch am Schießen mit dem Lichtgewehr. Nach diesen Erklärungen warteten schon die Schützendamen mit feinsten Kuchen und Kaffee auf die wissenshungrigen und neugierigen Be­sucher. Auch hier wurden alle so richtig mit feinsten Kuchen verwöhnt, die von den Schützendamen liebevoll gebacken und serviert wurden. Hier endete die Schlemmer- und Besichtigungstour und alle waren restlos begeistert, welch großartigen Neu- Um- und Anbauten im Lauf des letzten Jahres von vielen fleißigen Helfern geleistet und getätigt wurden. Das sind vier Leuchtpunkte in der Gemeinde, war die einhellige Mei­nung der Besucher auf die Eisenberg mit Recht stolz sein kann.  So ergingen am Ende sehr lobende Dankesworte an Christine Zweng und an Gertrud Wöhrle für die gute Organisation und die perfekte Durchführung.  ag.