Das große Standkonzert von Musikkapelle, Männer­chor und Alphornbläsern musste wegen des Regen­wetters am 31. Juli in die Mehrzweckhalle verlegt werden. Hier entwickelte sich schnell eine wunder­bar warme Stimmung, die die vielen Zuhörer in Bann zog und zu mächtigem Applaus animierte. Dirigent Markus Brenner brachte bei seiner Begrü­ßung seine Freude über den guten Besuch zum Ausdruck und verwies auf die bessere Akustik in der Halle als im Freien. Mit mächtigen Fanfarenklängen aus einer “Festivalkomposition” von Sarini, dem “Kaiserwalzer” von Johann Strauss und einer Hoch­zeitsserenade begann der erste Block musikalischer Reigen in adequatem Vortrag und feierlicher Dyna­mik.

Nun begrüßte auch Männerchor-Dirigent Franz Abt die Zuhörer mit der Bemerkung: Wir bleiben heimatlich bodenständig. Abt überraschte das Pub­likum mit einer Lied-Premiere. Das Eisenberger Heimatlied von Albert Guggemos, das bis dato nur zweistimmig gesungen wurde, hatte der rührige Chorleiter in einen vierstimmigen Satz für Män­nerchor gesetzt und hatte damit auch den in der Halle anwesenden Schreiber des Liedes gehörig überrascht. Und das Lied gefiel offenbar auch dem stark applaudierenden Publikum. Dem folgten “Mein Heimatland, mein Allgäuland” mit Solopartien von Josef Guggemos und Richard Geisenhofer und das Lied, “O Allgäu mein, wie schön bist du”.

Nun waren auch die Alphornbläser an der Reihe, die Norbert Schneider ankündigte. Mit dem “Alphorn­ruf” von Michael Bredl endete der in gewohnter Perfektion der zehn Bläser vorgetragene erste Block des Abends der gut gewählten Darbietungen.

Bei den weiteren Vorträgen baute sich eine großartig warme Stimmung auf, die tief in der Begeisterung und im Können der Vortragenden begründet sein dürfte. Und so wurden die Zuhörer mit Dankes­worten von Markus Brenner in die neue Woche entlassen.