Alle kennen ihn und er plaudert gerne mit den Menschen, denn er ist schon fast ein Altbekannter in der Burgen-gemeinde Eisenberg. Ende Septem­ber verbrachte er seinen 100sten Urlaubsaufent­halt in Eisenberg, 95 davon beim Gockelwirt. Die Rede ist von Dr. Jürgen Milnik. Der heute 80-jährige Professor für Wirtschaftswissenschaften, Fi-nanzmatemathik und matemathische Statistik lehrte in Frankfurt, Stettin und Würzburg und unterrichtete zusätzlich Deutsches und Römisches Kirchenrecht. Er macht sich auch noch bis heute an seinem Wohnort Karben nahe Frankfurt eh­renamtlich nützlich. Doch beim Gockelwirt fühlt er sich ebenfalls zuhause und und ist wegen seines freundlichen Wesens ein sehr gern gese­hener Gast. Wenn man ihm auf seinen Wanderun­gen begegnet, plaudert er gerne mit den Einhei­mischen und schwärmt dabei von der Schönheit des Allgäus. Ganz besonders liegt ihm die Wallfahrtskirche Maria Hilf am Herzen, wo er sich auch des öfteren als Lektor aktiv an den Got­tesdiensten beteiligt.

Zu dem äußerst seltenen Jubiläum brachten die Eisen-berger Alphornbläser ein Ständchen und es erschien auch Sindy Schmidkonz vom Touris­tikbüro sowie Bürgermeister Manfred Kössel. Er dankte dem Gast für die Treue zu Eisenberg und überreichte ihm eine geschnitzte Madonna, sowie an seine Frau Christa einen Blumenstrauß. Manfred Kössel nannte Milnik bereits einen Teil der Gemeimde, er sei ein Gast, der mehr über Eisenberg wisse als mancher Eisenberger. Sein Wissen verdanke er dem Buch, „Eisen-erg im Wandel der Zeit“, in dem er immer wieder neues und Intressantes finden könne, sagte der Professor dazu. Milnik lobte auch die Gastfreundschaft hier und sprach der örtlichen Gastronomie ein dickes Lob aus. Bei einem köstlichen Menü wurde noch lange geplaudert und gefeiert.