Über guten Besuch der Jahresversammlung konnten sich die Verantwortlichen der Musikkapelle Eisenberg freuen. Mit vier ausgewählten Weisen hieß die Musi­kantenriege die Besucher willkommen, dann begrüßte 1. Vorsitzender Georg Wiedemann die Anwesenden und gedachte der vier im vergangenen Jahr verstor­benen Mitglieder. 159 Mitglieder zählt die Musik­kapelle Eisenberg aktuell, davon sind 49 aktive Musi­kantinnen und Musikanten, drei davon sind Ehrenmit­glieder. Von den Aktiven sind 23 unter 18 Jahre. Der Vorstand dankte vor allem Dirigent Markus Brenner und auch Jugenddirigentin Sonja Köhler für das überdurchschnittliche Engagement, vergaß dabei aber seine Musiker und auch das Publikum nicht, denn guter Besuch bei den Auftritten fördere Lust und Eifer zum Spielen in ganz besonderer Weise.

Kassenverwalterin Marion Eberle berichtete von vie­len Kontobewegungen und erfolgreichen Veranstal­tungen. Am Ende jedoch wurden die Einnahmen wieder von den Ausgaben fast wett gemacht, sodass sich der Kontostand nur ge-ringfügig erhöhte.

Schriftführerin Pauline Kössel berichtete, erstmals an­hand einer Multimedia-Bildershow, von den zahlrei-chen Auftritten. Anhand der Fotos wurden die Veran­staltungen ganz bewusst in Erinnerung gerufen. 69 Proben wurden abgehalten, dazu kamen 16 Satzpro­ben. 36 Auftritte zu weltlichen und kirch-lichen Anläs­sen wurden bewältigt, was allen große Einsatzfreude abverlangt hat.

Die Jugenddirigentin Sonja Köhler schult zur Zeit 25 Jungmusikanten, vier davon kommen aus Hopferau. Beachtliches Können legten diese beim Stark-bier­abend, beim Frühjahrskonzert, beim 20jährigen Schuljubiläum und am Erntedankfest mit der erst­mals einstudierten „Gambrinus- Brauermesse“ an den Tag. Es sei von mächtiger Bedeutung, wenn ihre jungen Schützlinge die D1 und D2 Kurse absolvieren, sagte Sonja Köhler, denn nach solchem inten-sivem Üben, das diese Kurse erfordern, sei immer ein großer Leistungsschub zu verzeichnen.

Auch Dirigent Markus Brenner hob die Bedeutung der Teilnahme an solchen Leistungskursen hervor, und bat die Schüler daran teilzunehmen, auch wenn es mit einigem Aufwand und hartem Proben verbunden sei. Brenner lobte die Einsatzfreude seiner Musikan­ten und verriet, dass er diese Kapelle mit großer Freude und mit Stolz dirigiere. Als wichtige Aufgabe sah der Dirigent die Vorbe-reitung auf das Wertungs­spielen 2015 in Hopferau. Auch Brenner hatte viel Lo-besworte parat, besonders würdigte er die Jugendarbeit von Sonja Köhler, aber auch die gute Arbeit von Georg Wiedemann und seiner Vorstandschaft.

Bürgermeister Alfons Stapf sprach in seinem Grußwort den Aktiven große Anerkennung aus. Mit so einer Mannschaft und solcher Jugendarbeit brauche es keinem um die Zukunft der Kapelle bange sein. Fast am Schluss stieß auch noch Pfarrer Darius Niklewicz zur Versammlung. Nach seinen Dankesworten für die fruchtbare Zusammenarbeit verriet er, dass er sehr glücklich sei, hier in sehr guter Harmonie arbeiten und leben zu dürfen. ag.