Was lange währt wird endlich gut. Nun konnte das neue Kreuz auf dem Drachenköpfle endlich seine kirchliche Segnung erfahren und so strahlten am Sonntag, den 30. Juni die Aktiven des Eisenberger Veteranen- und Soldatenvereins mit der Sonne um die Wette. Nach der feierlichen Messe ging es vor der Schlossbergalm musikalisch mit der Musik­kapelle Lengenwang weiter, weil sich die Eisenber­ger Kapelle in Altenstadt verpflichtet hatte. Die Lengenwanger Musiker unter der Leitung von Diri­gent Patrik Schmalholz spielten von Sonnenschir­men und der großen Linde geschützt zum ge­mütlichen Frühschoppen auf, während die Gäste ebenfalls alle gut beschirmt die Musik, sowie Speis und Trank genossen.

Pater Shiju zeigte sich selbst vor der Segnung des Kreuzes von der einmaligen Kulisse mit den Fah­nenabordnungen und den Musikanten restlos ange­tan. Dem entsprechend waren auch seine Worte vor der Segnung. Am Berg weitet sich der Blick und damit auch das Herz, von oben werden die Probleme kleiner und man sei dem Himmel näher und man könne die großartige Schöpfung mit neuer Tiefe empfinden. Nach diesen sehr zu Herzen gehenden Worten segnete der Geistliche das mächtige Kreuz mit geweihtem Wasser und ließ den Weihrauch gegen den stahlblauen Himmel emporsteigen.

Dann begann der Gottesdienst und die Musikkapelle Lengenwang intonierte die Schubertmesse, wo die zahlreich anwesenden Gläubigen aus den Lied­zetteln beherzt mitsangen. In seiner Predigt verwies er auf Jesus, der von seinen Nachfolgern nur klare Entscheidungen verlange, halbherzig gebe es keine Nachfolge Jesu. Mit echter Überzeugung könne die Lehre Jesu faszinieren und begeistern, brachte der Prediger überzeugend zum Ausdruck. Ich wünsche, sagte Pater Shiju, dass Sie möglichst viel von dieser heiligen Atmosphäre mit in den Alltag nehmen kön­nen. Nun spielte die Kapelle zu mächtigem Donner­hall das Lied vom Guten Kameraden, wo die Ab­ordnungen mit geschwenkten Fahnen der Gefallenen und auch den Verstorbenen des Verein ehrend geda­chten.

Beim nun folgenden Frühschoppenkonzert spielte die Gastkapelle vor der Schlossbergalm freudig und beschwingt auf, sodass alle Besucher die heimelige Atmosphäre sichtlich genossen und bei vielen Stü­cken begeistert mitklatschten. Weil auch ständig ein angenehmes Lüfte über den Platz wehte, waren die Temperaturen ständig gut zu ertragen. Natürlich wurden auch die abwechslungsreichen Verkösti­gungsmöglichkeiten wohlwollend angenommen. So kann die Kreuzeinweihung und auch der Ausklang des Festes beim dritten Anlauf als überaus schön und gelungen bezeichnet werden.